Freitag, 24 Juni 2016 14:06

Eine Ausfahrt nach Frankreich - Die 24h von Le Mans

geschrieben von

Wenn wir von Tradition im Motorsport sprechen, dann fällt mit Sicherheit auch der Ausdruck Le Mans. Seit 1923 wird das Langstreckenrennen über 24 Stunden ausgetragen, erst letzte Woche fand die diesjährige Ausgabe statt. Anforderungen an Mensch und Maschine? Brutal! Auf lange Geraden mit Topspeed-Werten jenseits der 300km/h folgen enge 90° Kurven, in denen bis auf 50km/h heruntergebremst wird. Abgerundet wird das Ganze mit den langezogenen Porsche-Kurven, die die G-Kräfte in ugewollte Höhen schießen lassen. Keine leichte Aufgabe für die Fahrer und schon gar nicht für deren Crews.

 

Die unterschiedlichen Anforderungen an das Auto lassen sich nur mit Kompromissen im Setup erfüllen. Ein Lied davon konnte dieses Jahr Audi singen. Nur selten arbeitete das Auto im richtigen Arbeitsfenster, ergo strauchelte man mit Untersteuern, Pickup-Problemen und Reifenvibrationen. Schlimmer erwischte es Toyota, 23.57 Stunden dominierte man Porsche ehe man vor der letzten Runde mit Turboladerschaden auf der Start- und Ziellinie liegen blieb. Wie sagen die Engländer so schön: To finish first, you first have to finish!

 

Genau dieses Motto werden die drei Teams von ACR verfolgen, wenn sie am 02.07.16 um 15:00h an der Startlinie zu den 24h von Le Mans stehen werden. Veranstaltet und organisiert wird das Rennen von der Community Schwarzbierbude. Platz auf der Strecke ist für 28 Teams mit jeweils 2-4 Fahrern, verfolgt werden kann das Ganze per Livestream. Gefahren werden die offiziellen GT3-Fahrzeuge von Kunos. Boxenstopps müssen mindestens vier Minuten dauern, egal ob ein Fahrer-Wechsel vorgenommen wird oder nicht. Fahrer-Wechsel werden mit Hilfe der „Steam Family Sharing“-Option realisiert.

 

 

ACRlemans2016 AMGNach ausgiebigen Tests haben sich die Verantwortlichen von ACR für den Mercedes AMG GT3 entschieden. Dank Sven steht mittlerweile auch ein Skin bereit, den sich die anderen Teams gut einprägen sollten, damit rechtzeitig Platz gemacht wird, wenn unsere Teams mit aufblinkender Lichthupe zum Überrunden ansetzen! In der Tat stellt ACR ein Team, welches mit wirklichen Sieg-Ambitionen ins Rennen geht und die dafür benötigte Zeit  auf dem Trainingsserver investiert, nichts desto trotz geht es eigentlich um das Wir-Gefühl, wenn wir alle zusammen am 02.07.16 im Teamspeak zusammen sitzen und unsere Teams anfeuern und mitzittern.

 

Wie hat Ronny so schön gesagt: Einfach mal mit der Horde Durchgeknallter im Teamspeak hocken und Spaß haben, füreinander – miteinander – zur Not ineinander. Genau das sollte der Hauptgrund sein, wenn wir uns  zusammen die Nacht um die Ohren schlagen. Wenn dann auch noch der Sieg dabei rausspringt, umso besser und noch ein Grund mehr zusammen zu feiern und zu genießen.

 

Wer noch möchte, kann sich noch dazu entscheiden mitzufahren, noch sind Plätze in den Teams frei. Ansonsten bleibt nur abschließend zu sagen, anschnallen, Handschuhe an und bis zum Start Trainingsrunden reißen, bis ihr im Schlaf von Le Mans träumt!

 

 

 

Dienstag, 31 Mai 2016 15:38

Lotus Evora Cup – Ein ausgedünntes Feld

geschrieben von

Fahrer oder Zuschauer, diejenigen, die das letzte Rennwochenende in Vallelunga miterleben durften, wird eins in Erinnerung geblieben sein. Ob faire Überholmanöver mit Lackaustausch, Rennunfälle oder selbstverschuldete Einschläge in die Streckenbegrenzung, die Streckenposten hatten mit dem Einsammeln von Carbonteilen jede Menge zu tun. Es war eine Materialschlacht sondergleichen.
Konsequenterweise waren die letzten TV-Bilder nicht wirklich überraschend, die einige Team-Chefs mit Sorgenfalten im Gesicht beim Verladen der Wagen in die Teamtrucks zeigten.
Zeitsprung – Zwei Wochen später, knapp 1400km nördlich von Rom steht im bewölkten und kalten Belgien, genauer gesagt auf dem Circuit de Spa-Francorchamps, das nächste Qualifying an. Aber schon die trostlose, fast nicht vorhandene Aktivität in der Boxengasse lässt die Vermutung vieler Experten bestätigen. Viele der Privatteams hatten nicht die Mittel und die Manpower, um die Boliden nach der Materialschlacht in Italien wieder rechtzeitig aufzubauen.
Völlig unbeeindruckt davon machte sich das durch und durch professionalisierte Team Saubär mit ihren beiden Fahrer auf die Strecke. Auch der Wetterumschwung von sonnig warm auf bewölkt kalt beeinflusste lediglich die Reifenwahl. Dementsprechend viel auch das Ergebnis aus, Platz 2 für M. Rudolph und Platz 3 für Ronny bestätigten die gewerteten Trainingsrunden.
Nicht zu schlagen im Qualifying war Sven. Kurz zuvor noch mit der eigenen Knutschkugel in Spa unterwegs, machte ihm im Qualifying keiner was vor. Streckenkenntnis bis zur kleinsten Bodenwelle verhalfen ihm trotz Fahrfehler im Streckenabschnitt Stavelot zur Pole-Position.
Und der Serien-Pole-Setter Jaye? Glück im Unglück, sein Team schaffte den Boliden bis zum Qualifiying wieder zusammen zu schrauben, allerdings verpasste er die freien Trainings. Demzufolge stand zum ersten Mal auch nicht die Pole-Position am Ende des Qualifying auf dem Tableau: Platz 5.

 

Spa GTC Tab 1

 

Dass Startplatz 5 nicht die schlechteste Ausgangsposition ist, zeigte Jaye danach im Sprintrennen. Bereits in der ersten Kurve bremste er sich neben Ronny und konnte sich Platz 3 sichern. Als sich M. Rudolph bereits in der ersten Runde in der Doppel-Links drehte, fand er sich auf Platz 2 wieder. Von da an hieß es sicher runter fahren und den Platz halten. Denn den Speed vom Pole-Setter Sven konnte er nicht mitgehen. Startend auf der weichen Mischung pushte dieser in den ersten Runden, um einen Sicherheitsabstand zum Rest des Feldes aufzubauen. Ab der 4. Runde hieß es dann Reifen verwalten und das Rennen kontrolliert beenden, was ihm in beeindruckender Manier gelang. Im Interview danach hieß es nur zufrieden: „Alles richtig gemacht, wirklich alles richtig gemacht!“.
Zurück zum Zweitplatzierten M. Rudolph. Im Windschatten von Sven ging es Richtung Pouhun. Verbremser, Gras, unkontrolliertes Rutschen und der Einschlag in die Mauer, so zumindest die offizielle Version. Inoffizielle Quellen sprechen von einer Passion von M. Rudolph neben dem Rennen fahren, das Feld der Floristik. Beim ersten Einlenkpunkt erspähte er sie, die sagenumworbene Pouhon-Rose. Völlig überwältigt vom Anblick dieses Mysteriums vergaß er zu Bremsen. Die edle Rose überfahrend, endete dieser Ritt in der Mauer. Am Ende hieß es dann Platz 6.
Sein Teamkollege Ronny fuhr währenddessen sein eigenes Rennen. Weder vor, noch hinter ihm war auch nur ansatzweise jemand in seiner Nähe. Als sein Renningenieur ihm dann bei der Zielüberfahrt über Platz 4 aufklärte, huschte ein zufriedenes Lächeln über seine Lippen.

 

Spa GTC Tab 2

 

Im zweiten Rennen konnte sich M. Rudolph dann endlich aufs Rennen fahren konzentrieren. Bereits in Turn 1  und der Anfahrt auf Eau Rouge konnte er sich nach einem guten Start an die erste Position setzen. Von da an hieß es einfach nur noch Vollgas und den Vorsprung vergrößern. Da hinter ihm ein erbitterter Kampf zwischen Ronny und Roadster ausbrach, konnte er diesen auch Runde für Runde ausbauen. Auch kleine Schönheitsfehler brachten ihn nicht von seinem Kurs ab, klarer Sieg mit 14 Sekunden Vorsprung.
Auf unterschiedlichen Reifenmischungen fahrend, lieferten sich die beiden oben erwähnten Akteure ein hitziges Duell. Ronny saß mit seinen Softs immer wieder an der Stoßstange von Roadster, konnte seinen Grip-Vorteil in den Kurven aber nicht ausnutzen. Auch nach den um Runden versetzten Boxenstopps fand sich Ronny wieder hinter Roadster und der Kampf begann von vorn. Aus der Bianchimont beschleunigend, konnte Ronny dann schlussendlich aus dem Windschatten heraus Roadster überholen. Der Konter folgte allerdings direkt in der Anfahrt zu Les Combes, als sich Roadster wieder gekonnt vorbei bremste. Der faire Kampf endete dann in bester 24h-Nordschleifen-Manier in der letzten Kurve. Alles oder nichts hieß es für Ronny. Lackaustausch inklusive, hart, aber fair konnte Ronny den Doppel-Sieg für Team Saubär einfahren. Roadster direkt folgend auf Platz 3.
Weniger gut lief es in der Anfangsphase für den Sieger des ersten Laufs. Nach einem guten Start konnte er sich außen herum bis auf Platz 7 vor fahren. Doch dann hieß es Zähne zusammen beißen. Trotz besserer Pace fand er keinen Weg vorbei an seinem Teamkollegen didi. Auch der Kommandostand griff nicht ein und so musste Sven einen Weg auf der Strecke finden, um an seinen Teamkollegen vorbei zu gehen. Dabei überfuhr er die Reifen, was in einen Dreher in der Pouhon-Kurve resultierte. Leidtragender war Jaye, der nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Bis zum Boxenstoppfenster waren es allerdings noch weitere drei Runden, in denen beide Fahrer wertvolle Sekunden verloren. Nach dem Boxenstopp ging es dann im Gleichflug dem Feld hinterher. Am Ende konnten sie gemeinsam noch Brixx überholen, aber bei didi war wieder Endstation. Abschlussplatzierung 5 und 6 für die Beiden.

 

Spa GTC Tab 3

 

Zum nächsten Lauf des Lotus Evora Cup verschlägt es die Teams wieder nach Italien. Mugello ist das Ziel der Fahrer und mit der Wettervorhersage „sonnig und heiß“ im Hochsommer des schönen Florenz darf sich auf eine Reifenschlacht gefreut werden. Hoffen wir, dass es die Teams bis dahin geschafft haben ihre Wagen wieder auf Hochglanz zu polieren und uns ein volles Startgrid bescheren.

Mittwoch, 18 Mai 2016 11:34

Lotus Evora Cup – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

geschrieben von

Anders als im Fußball, wo bis zum Anpfiff nichts passiert, ist das Qualifying die Verheißung, die schon am Vortag des Rennens Sieger erzeugt und die Stimmung anheizt.
In Vallelunga war es einmal mehr Jaye, der allen anderen Akteuren die Show stahl und mit der dritten Pole in Folge Fans rund um den Globus begeisterte. Nach einem Sicherheitsstint mit niedrigen 1:12er Zeiten ging es für ihm am Ende nochmal raus, um bei erhöhtem Grip die 1:11er Zeit zu knacken und die Pole zu sichern. Nicht weniger beeindruckend war die Leistung seines Teamkollegen JDracing, der trotz Zusatzgewicht und zwei trainingsfreien Wochen Urlaub in Monaco auf einen guten 4. Platz fahren konnte.
Inwieweit aber die Wirklichkeit vom Anspruch abweichen kann, demonstrierten die Topplatzierten der Meisterschaft. Auch unzählige Trainingsrunden und immer wieder neu abgestimmte Boliden brachten keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Sowohl der Meisterschaftsführende didi, als auch seine direkten Verfolger Roman, M. Rudolph und Quechua kamen mit ihren Zusatzgewichten und den Wetterbedingungen überhaupt nicht zurecht. Der Anspruch die Top5 dauerhaft zu besetzen, ging schnell im aufgewirbelten Staub der Vorderleute unter. Die Wirklichkeit war ernüchternd, Platz 16 für didi, Platz 8, 9 und 10 für Roman, Quechua und M. Rudolph.
Im Gegensatz dazu konnte sich Ronny ins Rampenlicht fahren. Nach einem durchwachsenden Start in die Saison zahlte sich das Training endlich aus. Mit der einzigen 1:11er Zeit im Feld neben dem Pole-Setter machte er es sich in der ersten Startreihe gemütlich.

 

frame1 18.05.16

 

Zum Start des Sprintrennens durften sich die Zuschauer erneut an der taktischen Finesse des GCrancing-Teams erfreuen. JDracing erwischte einen guten Start, konnte Ronny direkt kassieren und übte Druck auf Brixx aus. Mit der Unterstützung seines führenden Teamkollegen konnte JDracing dann an Brixx vorbei gehen und der Weg zu einem erneuten Doppelsieg war frei.
Verlierer des Starts war ganz klar Ronny. Mit einem für das Rennen lang abgestimmten 1. Gang verlor er jede Menge Zeit und Plätze und fand sich in der ersten Kurve im vorderen Mittelfeld auf Platz 5 wieder. Im Laufe des Rennens leistete er sich mit tabis über mehrere Runden einen nervenaufreibenden Zweikampf, dem er in der letzten Kurve der letzten Runde Tribut zahlen sollte. Reifen am Ende, Grip dahin. Der Ausritt in den Kies kostete ihm wertvolle Platzierungen.

Im Gegensatz zu Ronny erwischte Quechua einen hervorragenden Start. Von Platz 9 spülte es ihn bis zum ersten Anbremspunkt bis auf Platz 5 vor. Überraschenderweise schien die Rennpace zu stimmen, zumindest ließen das die Zeiten auf der Boxentafel vermuten. Das wohlwollende Gefühl dem eigenen Anspruch zu genügen, erhielt in Folge dessen wieder Einzug. Doch die Wirklichkeit ist manchmal knallhart. Unnötiger Verbremser, Dreher im Kies und der Traum von einem guten Ergebnis platzte in bester Seifenblasen-Manier.
Ähnlich verheißungsvoll startete das Rennen für M. Rudolph. Allerdings machte er sich seinen guten Start mit einem Crash, der in der Mauer endete, zunichte. In Folge dessen ging es mit einem 30cm kürzeren Radstand in die verbleibenden Runden. Aufgrund von Abflügen und Fehlern anderer Fahrer fuhr er schließlich Platz 11 ins Ziel.

 

frame2 18.05.16

 

Das zweite Rennen, wie immer im Reverse-Grid startend, hielt für alle Fahrer die Chance bereit das Ergebnis des ersten Rennens auszubügeln und sich eine Top-Platzierung zu sichern. Diese Chance nutzten vor allem die beiden Gastfahrer im Feld: Daniel Wolf und frenk_2000.
Nach einem misslungenen Start pendelten sich Daniel Wolfs Zeiten schnell bei niedrigen 1:12er Zeiten ein, sodass er sich nach einem schnellen Stopp auf P1 wieder fand. Von hinten machte Brixx ziemlich viel Druck, konnte aber nicht an ihm vorbei gehen. Gegen Ende des Rennens kassierte dann JDracing Brixx, der die Verfolgung von Daniel Wolf aufnahm. Aber auch er schaffte es nicht die passende Stelle auf der Strecke zu finden. Schlussendlich konnte Daniel Wolf den Sieg mit 0,247s Vorsprung unter Dach und Fach bringen.
In der Verfolgergruppe um Platz 4 ging es auch heiß her. Einer der Beteiligten war der zweite Gastfahrer frenk_2000. Nach seinem Boxenstopp fand er sich in einer Gruppe mit Ronny, tabis und Roman wieder. Windschattenfahrten, Ausbremsmanöver und Lackaustausch beschreiben den fairen Kampf zwischen den vier Fahrern ganz gut. Im Endeffekt konnte sich frenk_2000 durchsetzen und die anderen Fahrer in einem Fotofinish auf die dahinter liegenden Plätze verweisen.
Weiter hinten im Feld wurde nicht minder gekämpft. Nachdem Quechua seinen Wagen an der gleichen Stelle wie im Sprintrennen ins Aus bugsierte, duellierte er sich mit didi. Trotz schnellerer Pace fand er lange keinen Weg vorbei zu gehen, ehe er die Lücke vor der Doppel-Rechts-Kurve fand und didi ausbremsen konnte. Gegen Ende des Rennens musste er aufgrund eines Fahrfehlers dann noch Jaye ziehen lassen, der aufgrund von Schwierigkeiten während des Boxenstopps die Aufholjagd seines Teamkollegen nicht folgen konnte. Das gleiche Schicksal in der Box erfuhr M. Rudolph.
Nach einer Kettenreaktion in der Mitte des Feldes mit Christian van der Schnecke und Freakstyle war sein Lotus schon am Anfang des Rennens demoliert. Das schien die Boxencrew allerdings nicht mitbekommen zu haben, sodass er den Rest des Rennens mit dem demolierten Wagen zu Ende fuhr und noch ein paar Punkte rettete.
Bitter verlief das Rennen auch für Sven, der im Tumult der Startphase seinen Wagen über die Wiese schleuderte. Die Schadensanalyse und Reparatur in der Box kosteten ihm eine Menge Zeit und er konnte dem Feld nur noch hinterher jagen: Platz 13.

 

frame3 18.05.16

 

 

Sonntag, 01 Mai 2016 18:53

Lotus Evora Cup – Premiere in Oschersleben

geschrieben von

25. Juli 1997, nach 13 Monaten Bauzeit ist der letzte Stein gesetzt, der Motorpark Oschersleben wird eingeweiht. Die kurvenreiche 3,6km lange Strecke ist zu diesem Zeitpunkt neben dem Nürburgring und dem Hockenheimring die dritte permanente Test- und Rennstrecke in Deutschland. Seitdem sind Rennserien wie die DTM oder die DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft Dauergäste in der Motorsport Arena.


Kurze Geraden, enge Kurven, schnelle Kurvenkombinationen und Schikanen, die Streckencharakteristik favorisiert PS-starke Boliden mit jeder Menge Downforce auf der Hinterachse. Genau diese Eigenschaften vereint der Evora GTC aus der britischen Rennwagenschmiede Lotus. Aus dem 4,0-Liter-V6 Motor holen die Entwickler stolze 456 PS mit einem maximalen Drehmoment von 460 Newtonmeter heraus. Bei einem geringen Gewicht von 1.205KG sind Beschleunigungswerte von 0 auf 100 Km/h in 3,8 Sekunden keine Überraschung.


Kein Wunder also, dass der Motorpark Oschersleben am 22.04 das Fahrerfeld des Lotus Evora GTC Cup zu ihrem zweiten Lauf beherbergen durfte. In diversen Trainingsrunden stellte sich relativ schnell heraus, dass das Feld abermals eng beieinander liegt und Überholmanöver eher der Seltenheit angehören. Dementsprechend lag die Priorität der Crews darin ein stabiles Setup zu kreieren, um mit möglichst wenigen Fehlern die beiden Rennen zu absolvieren und ein blitzsauberes Qualifying hinzulegen. Im Gegensatz zu Saubär-Racing gelang das nur wenigen Teams, folglich blieb nur noch das Mittel der Spionage. Kreditkarte und Draht waren schnell gefunden, um in der Nacht das Tor zur Garage von Ronny-Stoepsel zu knacken. Ein paar Blicke hier, ein paar Blicke dort und schon verbreiteten sich die Einstellungen des Wagens wie ein Lauffeuer durch die Boxengasse.


Wenig verwunderlich waren am nächsten Tag die Zeiten im Qualifying. Mit den neuen Setups hagelte es neue persönliche und absolute Bestzeiten. Neben der Nacht und Nebel-Aktion waren ebenfalls die Zusatzgewichte für die Meisterschaftsführenden ein heiß diskutiertes Thema. Gänzlich unbeeindruckt von seinem Gewichtsnachteil konnte sich GC Jaye erneut die Pole Position schnappen, gefolgt von Roadster, der sich um 0,005 Sekunden den zweiten Platz vor didi sichern konnte, der trotz Gewichtsnachteil Startplatz 3 heraus fahren konnte. M. Rudolph gelang mit seinem 4. Platz auch noch ein gutes Ergebnis, aber Quechua, JDracing, der führende der Gesamtwertung und Brixx mussten den Zusatzgewichten Tribut zollen und sich mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden geben. Das Ziel mit den Zusatzgewichten die Meisterschaft spannend zu gestalten und das Feld auf der Strecke eng beieinander zu halten, schien seinen gewünschten Effekt zu erzielen.


 frame1 01.05.16


Zum Start des Sprintrennens dann die erste Überraschung. Im Gegensatz zum Rennen in Zandvoort entschied sich ein Großteil der Fahrer für die weiche Gummimischung. Trotz immenser Anzahl von Trainingsrunden war M. Rudolph einer der Überraschten und stellte seinen Ingenieuren direkt die Frage, seit wann die Softs denn so lange halten würden. Die knappe Antwort im Boxenfunk lautete nur: „Keine Experimente! Mediums, fahr deinen Stiefel runter!“.
Nach einem reibungslosen Start wartete in der ersten Kurve dann das Chaos. Im Vorderfeld kam es zu einem Lackaustausch zwischen M. Rudolph und GC Jaye, der aber ohne Folgen für beide Fahrer blieb. Im Mittelfeld und im hinteren Feld ging es noch enger zu. Einige Fahrer mussten ihren Wagen fast abstellen, weil die Kurve vor ihnen prall gefüllt war. Eine der Leitragenden dabei war Kim aka IceBreaker, der bei dem Chaos eine Menge Fahrer ziehen lassen mussten.
Ebenfalls enttäuschend lief die erste Runde für Ronny-Stoepsel, der in der schnellen Dreifach-Kombination sein Heck verlor und dem Feld von dort an hinterherjagen musste. Schlussendlich konnte er sich noch in die Top10 kämpfen, nachdem er einen Fehler von Kim aka IceBreaker in der letzten Kurve ausnutzen konnte.
Unbeeindruckt von dem ganzen Scharmützel im Feld drehten didi und Roman vorne ihren Runden und konnten ungefährdet Platz 1 und 2 einfahren. Kurios gestaltete sich auch das Rennen von aleex. Von Startplatz 10 fuhr er ohne Probleme auf Rang 4 vor ohne jemanden zu überholen, da sich vor ihm platzierte Fahrer in entscheidenden Momenten abseits der Strecke befanden.

 

frame2 01.05.16
 

Das zweite Rennen wurde dann wie gewohnt im Reverse-Grid gestartet. Der Start und die erste Kurve verliefen ähnlich wie im ersten Rennen. Die schnellen Leute drückten das Feld von hinten mächtig zusammen.
Unglücklich verlief das Rennen für Ronny-Stoepsel. Nach seinem Dreher im Sprintrennen konnte er auch im zweiten Rennen nicht mit Konstanz glänzen. Nach schönen Fights mit Sven und aleex war es in Runde 5 soweit. Gleiche Stelle, gleicher Fehler, gleiches Ergebnis: Positionsverluste. Weitere Fehler schlichen sich ein, die ihn letztendlich bis auf Position 12 durchspülten und sogar Opfer einer Überrundung von Roadster werden ließen. Kurz und knackig hieß es im Statement danach nur: „Peinlich!“
Eben dieser Roadster war es, der sich nach einem missratenen Sprintrennen bereits in der ersten Runden auf Position 1 vorkämpfen konnte und von dort an mit einer bestechenden Konstanz aufwartete. Zwei Fehler kosteten ihm zwar umgerechnet 10 Sekunden, profitieren konnte davon aber niemand. Mit 26 Führungsrunden war der verdiente Sieger schnell gefunden.
Ein ähnlich starkes Rennen lieferte Kim aka IceBreaker ab. Zwar kostete ihm eine schlechte Linienwahl in den ersten Kurven noch ein paar Plätze, aber die Konstanz in den folgenden Runden sollte sich auszahlen. Tadellos verteidigte er seine Position gegen M. Rudolph, der im Hotlap-Modus auf ihn aufgelaufen war. Runde um Runde versuchte es M. Rudolph an verschiedenen Stellen der Strecke, fand seinen Meister aber immer wieder in der gut gewählten Defensivlinie von Kim aka IceBreaker. Als dieser dann endlich vor ihm in die Box einbog, machte M. Rudolph den taktischen Fehler, der ihm am Ende ein paar Plätze kostete. Anstatt den gewonnen Freiraum zu nutzen, bog er auch in die Box ab und hing weiterhin hinter Kim aka IceBreaker fest. Dieser schnappte sich in den letzten Runden noch Pekyvex und konnte das Rennen mit seinem bisher besten Ergebnis auf Platz 5 abschließen.
Ein Wochenende der gemischten Gefühle war das Erlebnis Oschersleben auch für RS201-Sven und GC Jaye. Nach einem guten 6. Platz im Sprintrennen von P12 aus startend, folgte im Hauptrennen das Desaster für Sven. Nach einem Dreher konnte aleex nicht mehr rechtzeitig ausweichen und traf Sven ungebremst. Einen Fahrfehler zur Folge musste Sven erneut in die Box und das Rennen war gelaufen: Platz 14. Ähnlich verbittert klang die Analyse von GC Jaye nach dem Rennen. Ein harter Unfall in der ersten Kurve mit Christian van Schnecke zerlegte das Auto in seine Einzelteile und der Rhythmus war infolgedessen auch dahin. Am Ende stand ein enttäuschender 15. Platz auf dem Tableau.
In welch bestechender Form sich didi und Roman befanden, bewiesen sie schon im Sprintrennen. Aber auch von der Ausgangslage im zweiten Rennen ließen sie sich nicht beirren und preschten an den meisten Fahrern ohne große Probleme vorbei. Erneute Platzierungen in den Top3 rundeten für die beiden ein fast perfektes Rennwochenende ab.  

 

frame3 01.05.16
 
In einer Woche macht die Lotus-Serie dann im schönen Rom halt, genauer gesagt in Vallelunga, 30km nördlich der italienischen Hauptstadt. Wer holt sich dieses Mal die Pole? Werden im Sprintrennen wieder die weichen Reifen zum Einsatz kommen oder verhindert das heiße Wetter Italiens die Haltbarkeit? Zu einer Materialschlacht wird es so oder so kommen. Bis dahin!

Samstag, 16 April 2016 16:09

Lotus Evora Cup - Startschuss in Zandvoort

geschrieben von

Holland, genauer gesagt Zandvoort, die Mittagssonne brennt unermüdlich, der Asphalt flimmert. Nicht nur die Zuschauer sind gespannt zum Saisonstart des Lotus Evora GTC Cups, sondern auch die Fahrer. Wie eng liegt das Feld wirklich zusammen? Wirkt sich das Reglement taktisch auf die Herangehensweise der Fahrer aus oder werden die Pedale ohne Rücksicht auf Verluste bis ins Bodenblech gedrückt?

Das erste Rennevent sollte all diese Fragen beantworten. Die Trainingssessions waren abgeschlossen und die Boliden bis ins letzte Detail auf die Besonderheiten der Strecke eingestellt. Endlich grünes Licht, das prallgefüllte Feld machte sich auf die Jagd nach der schnellsten Runde, um das Feld im Sprintrennen von vorne anführen zu können. Die Zeitentafel spielte verrückt, Positionswechsel und Bestzeiten am laufenden Band.  Schlussendlich konnte sich GC Jaye mit einer absoluten Traumrunde mit einem Vorsprung von 0,01 Sekunden die Pole sichern. Im Kurzinterview danach sagte er nur, dass die Runde eigentlich über dem Limit des Setups war und er den Boxenfunk muten musste, um seine Mechaniker nicht mit verstörenden Lauten zu verunsichern. Zu dem Zeitpunkt war M. Rudolph mit seiner persönlichen Bestzeit schon lange stolz aus dem Auto gestiegen. Dass es dann doch nicht zur Pole gereicht hat, kommentierte er nur süffisant mit den Worten, dass er ja jetzt endlich wisse, dass andere Fahrer nicht nur zum Spaß da seien. Der Rest des Feldes ordnete sich wie folgt in die Startaufstellung ein:






Zum Start des Sprintrennens stellte sich eigentlich nur die Frage, wer sich aus der Spitzengruppe nach der ersten Kurve an die Front des Feldes setzen würde. GC Racing sollte dabei die Oberhand behalten. Mit einem taktischen Verbremser verschaffte GC Jaye seinem Teamkollegen JDracing die entscheidende Lücke, um an M. Rudolph vorbei zu gehen und das Feld von vorne anzuführen. In Folge dessen bildete sich ein Quintett aus oben genannten Fahrern und Quechua, die sich mit einer bestechenden Konstanz vom Rest des Feldes absetzten und die ersten vier Plätze bis im Ziel unter sich ausmachten. Aber auch im Mittelfeld und auf den hinteren Plätzen wurde Tür an Tür um jeden Millimeter gekämpft. Laut aleex war es fast aussichtlos zu überholen, wenn man die Schnitzer des Vordermanns nicht ausnutzen konnte. Auch Roadster konnte diese Einschätzung teilen, nachdem er trotz Fehler von Brixx in der letzten Runde nicht an ihm vorbeigehen konnte. So kam das Feld nacheinander voller Adrenalin gepumpt folgendermaßen ins Ziel:

 

Der zweite Lauf der Meisterschaft startete im umgedrehten Grid, was für reichlich Spannung und taktische Finessen sorgte. Die Erstplatzierten aus dem Sprintrennen machten ordentlich Druck auf die vor ihnen positionierten Fahrer. Trotz sauberen und fairen Manövern kam es in den ersten Runden zu einigen Blechschäden, die die meisten Fahrer sofort ausnutzten, um ihren Pflichtboxenstopp zu absolvieren und im Nachhinein freie Bahn für absolute Bestzeiten zu haben. Im Gegensatz dazu blieben einige Fahrer mit ihren leicht beschädigten Boliden für einige Zeit draußen, was sich im Nachhinein als klarer Fehler herausstellte. Der Boxenstopp war für viele Fahrer sowieso ein heikles Thema. Bei einem vollen Grid und unzähligen Mechanikern verpassten so einige ihre Boxencrew. Noch schlimmer erwischte es aber Roadster, der im nächsten Rennen erstmal wieder Vertrauen in seine Crew gewinnen muss, nachdem diese bei seinem Boxenstopp kurzerhand das Tanken vergaßen und er in der darauffolgenden Runde nochmal stoppen musste.

Neben dem ganzen Scharmützel in der Boxengasse ging es auf der Strecke weiterhin eng zu. Freakstyle kämpfte unerbittlich mit Brixx und lieferte sich über mehrere Runden ein sauberes Duell bis er ihn schließlich ziehen lassen musste aufgrund von Problemen mit dem Top-Speed. Kurz danach tauchte auf einmal Quechua in seinem Rückspiegel auf, der nach einem Verbremser innen nach Start-Ziel vorbei gehen konnte. Im Formationsflug ging es dann in Richtung Gerlachbocht, in der es zum Unfall kam. Die Stewards entschieden per Videomaterial auf Rennunfall und ermahnten beide Fahrer in Zukunft auf mehr Achtsamkeit.

Unerschrocken von dem Ganzen drehte der Gewinner des Sprintrennens seine Runden. Mit einer taktischen Finesse der Güteklasse Meisterleistung lotste der Renningenieur JDracing bereits nach der ersten Runde in die Boxengasse. Nach einem schnellen Stopp und in Folge dessen freier Fahrt setzte er sich in den Runden danach schnell auf P12 und arbeitete sich immer weiter nach vorne. Mit seinem überlegenden Speed konnten andere Fahrer nur kurz gegenhalten, ehe er sie im Staub hinter sich ließ.

Ähnlich gut lief es für M. Rudolph, nachdem er durch eine Berührung in der ersten Runde ebenfalls schnell in der Box war und danach freie Fahrt hatte. Eine Unaufmerksamkeit führte allerdings zu einem Dreher, der das Auto abermals beschädigte. Durch zusätzliche Armaturen, die jede kleine Beschädigung im Cockpit visualisiert und mit einem LED-Blitzlichtgewitter zum Besten gibt, hatte er im Nachhinein Schwierigkeiten den Fokus aufrecht zu erhalten und musste einige Fahrer ziehen lassen.

Ansonsten war das Rennen zum großen Teil gespickt mit engen Überholmanövern und fairen Duellen. Am Ende des Tages war der Großteil zufrieden mit ihren Platzierungen und den Erfahrungen, die sie mit in die nächsten Läufe nehmen können.

JDracing setzt sich mit zwei Siegen klar an die Spitze der Tabelle. Dahinter platzieren sich M.Rudolph und Brixx auf Platz 2. Platz 3 teilen sich mit GC Jaye, Quechua und didi gleich drei Fahrer.

Jetzt heißt es zusammen packen, die Boliden verladen und die Reise nach Oschersleben antreten. Denn in einer Woche geht es schon weiter. Wer wird sich diesmal die Pole schnappen? Bleiben die Meisterschaftsführenden unter sich oder wirken sich die Zusatzgewichte stark auf die Rundenzeiten aus? Wird es erneut taktische Meisterleistungen geben, nachdem das Boxenstopp-Fenster ins Reglement aufgenommen wurde?

All das erfahren wir am 24.04 in Oschersleben, wenn das prallgefüllte Feld wieder auf Zeitenjagd geht!      






Donnerstag, 07 April 2016 16:02

Lotus Evora Cup startet

geschrieben von

„Auf die Plätze, fertig, los!“ So oder so ähnlich klangen die Worte des Lehrers, wenn im Sportunterricht der Laufwettkampf mal wieder auf dem Programm stand und man konzentriert mit erhöhtem Puls an der Startlinie stand.

Nicht anderes erwartet die ACR-Community am Sonntag den 10.04.2016 zum Cup-Start in Zandvoort, wenn die Ampel von Rot auf Grün schaltet und die so leise klingenden Worte des Lehrers durch lautes Motorengebrüll des Lotus Evora GTC ersetzt werden. Die Begleiterscheinungen bleiben die Gleichen, ein Puls von 180 und zittrige Knie in der Startaufstellung sind garantiert.

Aus dem eigentlich als Fun-Cup geplanten Event, der die Fahrer quer durch Europa reisen lässt, wurde kurzerhand bitterer Ernst. Ein Gönner des Motorsports stellte für die schnellsten Fahrer im Feld Medaillen in Aussicht. Ohne Zögern machten sich die neuformierten Teams mit ihren frisch lackierten Boliden auf den Weg nach Holland, um zusammen mit den Mechanikern die bestmöglichen Einstellungen im Setup zu finden.

Zum Showdown am Sonntag erwartet uns ein Sprintrennen über neun Runden, gefolgt von einem 24-Runden-Rennen inklusive Pflichtboxenstopp und gedrehtem Grid.

Neben hoffentlich spannenden und fairen Rennen bleibt nur noch eins zu sagen:

 

„Auf die Plätze, fertig, los!“  

Mittwoch, 23 März 2016 13:35

Lotus Evora GTC Europe Cup

geschrieben von

ACR | AssettoCorsa-Racing.de präsentiert euch den ersten Community Cup!

Unsere fleißigen Community-Helden liessen ihre Ideen sprudeln und heraus kam der Lotus Evora GTC Europe Cup!

Los geht es am 10.04.2016 im holländischen Zandvoort:

10.04.2016 - Zandvoort (9 Runden + 24 Runden)
24.04.2016 - Oschersleben (10 Runden + 28 Runden)
08.05.2016 - Vallelunga (9 Runden + 24 Runden)
22.05.2016 - Spa (6 Runden + 16 Runden)
05.06.2016 - Mugello (7 Runden + 20 Runden)
19.06.2016 - Nürburgring Sprint (10 Runden + 28 Runden)

Es werden pro Event zwei Läufe ausgetragen. Ein ca. 15 minütiges Sprintrennen gefolgt von einem 40 minütigen Rennen mit Pflichtstop und gedrehtem Grid.

Um das Feld beieinander und den Cup spannend zu halten, wird es ein Handicapsystem geben, bei dem die bestplatziertesten Fahrer eines Events Zusatzgewichte für das nächste Event erhalten. Näheres dazu folgt!

Anmeldungen bitte über das Forum -> Zur Anmeldung

Donnerstag, 11 Februar 2016 13:31

GT Legends Sequel bestätigt

geschrieben von

Für alle Fans historischer Fahrzeuge und Strecken gibt es jetzt Großartige Neuigkeiten!

Simon Lundell, ein ehemaliger Mitarbeiter von Simbin, hat jetzt nun einen Sequel zu dem seit 11 Jahren erhältlichen GT Legends angekündigt. Mit seinem neuen Entwickler-Team “Tiny Feet Studios” arbeitet er an die "Wiedergeburt" von GT Legends das 2005 erschienen ist. Simon Lundell im Gespräch mit RaceDepartment:

Seitdem SimBin Bankrott gegangen ist, arbeite ich an einer Wiedergeburt von GT Legends. Endlich ist die Papierarbeit erledigt und wir können euch nun unsere Pläne offenbaren. Es wird sehr viele Herausforderungen in dieser sehr langen Entwicklungszeit geben aber wir bleiben aufgeregt und motiviert, und treten diese Herausforderungen entgegen und wir freuen uns ein Spiel bald zu veröffentlichen das die Leute lieben werden Rennen zu fahren.”

Originaltext auf Englisch:

Ever since the SimBin bankruptcy I have been working towards the GT Legends rebirth. I finally have all the paperwork in place to let you know of our plans. There are a lot challenges, and a long project, ahead of us but we remain excited and motivated for the challenges ahead and look forward to bringing a game people will love to race “

 

GT Legends ist in der Sim-Racing Community ein hoch gelobter Sim-Racing Titel selbst mit der alten Technik von 11 Jahren. Entwickelt von SimBin´s Core-Team welches sich später zu Blimey! Games und Slightly Mad Studios formte, simuliert GT Legends die historische FIA GT und Touring Car Meisterschaften was es auch möglich machte die historischen Fahrzeuge auf moderne Strecken zu fahren. Auch wurde die vorhanden Fahrzeuge von GT Legends in andere Simulation liebevoll konvertiert. Daraus entstand für GTR2 das beliebte Power&Glory Pack woran auch Aristotelis Vasilakos von Kunos Simulazioni arbeitete. Auch das vom Team HistorX mit ihren ebenfalls sehr beliebten Mod für rFactor 1 findet seinen Ursprung in GT Legends. GT Legends ist auf Steam für 5,99€ erhältlich. Einen ersten Eindruck könnt ihr vorher mit Empty Box´s neuer Videoserie machen.


Freuen wir uns auf eine neue Simulation für Fans die historischen Motorsport lieben! Mehr Infos dazu wird es sicherlich bald schon geben.    

 

 

 

Source:http://www.racedepartment.com/threads/breaking-gt-legends-rebirth-confirmed.117260/

Montag, 08 Februar 2016 10:02

ACR Server Reorganisation

geschrieben von

Moin ACR Community,

 

wir Reorganisieren unsere ACR Server nach erfolgreichen Tests der Stabilität die uns in Vergangenheit schon öfters leider einen Strich durch die Rechnung machte. Ich werde jetzt jeden einzelnen Server samt Zweck und Konfiguration aufzählen damit ihr einen Überblick habt. Fangen wir dann mal an:

 

ACR #1 [ACR Meisterschaftsserver]

Der Meisterschafts Server steht ausnahmslos für Meisterschaften und eventuelle interne Testläufe zu Verfügung. Es ist ein Linux Server von Strato und wird von aleex! Bereitgestellt. sTracker und MinoRating sind aktiv. Um als Fahrer joinen zu können ist eine persönliche MR von A oder B vonnöten. Alles was unter A und B liegt (C;D;W;N) können nicht in den Server joinen. Somit wollen wir vor allem die „Qualität“ in den Events verbessern und Fahrspaß garantieren.

 

Mehr dazu werde ich im letzten Absatz dazu schreiben weil dieses Vorhaben gewisse Vor und Nachteile haben wird und vielleicht kontrovers ist. Aber erst mal weiter im Plan.

 

ACR #2 [ACR Rennevents]

Der ACR Rennevent Server steht ausschließlich für offizielle Rennen bereit. Es ist ein von mir gesponserter RackService Server inklusive sTracker und MinoRating und Fahrer mit einer MR Bewertung A, B und C können in diesem Server joinen. Dieser Server ist auch etwas spezieller denn hier laufen nur die anspruchsvollen Rennen ab für die Fahrer die eine besondere Herausforderung suchen selbst wenn es sich um Serienfahrzeug handelt. Die Rennevents laufen Kategorisch passend zum Thema ab. Hier eine Auflistung der bisherigen Kategorien die sich wöchentlich abwechselt und auch erweitert werden kann:

 

RPC – Random Productioncar Challenge

In der RPC werden nur Serienfahrzeuge gefahren also nur Straßenfahrzeuge die in Serie gebaut und verkauft wurden. Das besondere an der RPC ist das niemand weiß (selbst die Admins nicht) welches Fahrzeug gefahren wird da diese erst kurz vor dem Event ausgelost wird. Dagegen ist die Streckenauswahl jedoch kein Geheimnis und wird bereits eine Woche vor dem Event bekanntgegeben. Auch wie viele Runden gefahren werden steht dann auch schon fest. Die Fahrer müssen deshalb sich schnell an die Fahrzeug/Strecken Kombination eingewöhnen und eventuell im Schnellverfahren ein sicheres Setup basteln womit sie das Rennen mit Glück dominieren können. Training für das zu fahrende Fahrzeug im voraus ist durch die Auslosung nicht mehr möglich. Nur jeweils 10 Minuten Training und Qualifikation stehen euch zur Verfügung um euch auf das Rennen vorzubereiten. Da die Rennen kurz sind sind mehrere Rennen an einem Abend möglich.

 

GPL – Gran Prix Legends

Die GPL richtet sich an Leute denen historische Rennevents wie zum Beispiel die Formel 1 Boliden aus den 70er sehr viel Spaß machen und eine echte Herausforderung suchen. Aber nicht nur die Openwheeler Klassikern haben hier ihre Daseinsberechtigung, auch die Gruppe C Repräsentanten in der Standardversion des Mazda 787b und in der LeMans Version Sauber C9 finden hier ihren Platz. Die Auswahl reicht vom Lotus 25 über zum Lotus 49 bis hin zum Lotus 98t, ob die alten DTM Karren oder die legendäre GT1 Klasse spielt keine Rolle. Hier wird jeder bedient der den Mumm hat diese technisch alten und dennoch edle Fahrzeuge über die Strecke gegen gleichgesinnte zu donnern. Wenn möglich dann auch auf Historische Strecken wie Bridgehampton oder Monza von 1966. Da aber leider die Auswahl an diese Strecken gering fällt stehen auch moderne Strecken zur Auswahl was aber nicht automatisch heißt das es einfacher für die Fahrer wird. Training findet auf ACR #3 eine Woche im voraus statt. Das Event startet gleich mit 1 Stunde Qualifikation und endet in ein 60 Minuten +/- Rennen. Also macht euch bereit für den epischen Ritt auf der Kanonenkugel….

 

FRC - Formula Racing Club

Für diejenigen die sich in einen Formelrennwagen und deren Präzision wohl fühlen haben wir die FRC. In dieser Kategorie findet man Ausschließlich moderne Openwheeler wie die Formel Abarth bis hin zur Formel 1 aber auch die Prototypen von Corvette DPHD sowie auch die Klassen LMP2 und LMP1 haben hier ihren Platz. Als Highlight dieser Kategorie findet ihr auch die Design Studien hier ihren Platz die extreme Performance anbieten: In der „LMP-X“ befinden sich 3 Fahrzeuge zu Auswahl: Koenigsegg One:1, den RedBull x2010 in der S1 Ausführung und als Krönung dieser Klasse der Ferrari F1 Concept. Alle haben eins gemeinsam: Topspeed mehr als 430 KM/H? Kein Problem!

 

ACR #3 [Community Fun-Events/Trainingsserver]

Ein Rackservice Server gesponsert von Sven(RS201). Vielen Dank dafür! Auf diesem Server laufen primär die von der ACR Community vorgeschlagenen Events wo wir als Admin keinerlei Einfluss haben werden. Egal was ihr euch ausgedacht habt wird hier auf diesen Server laufen. Dieser Server läuft mit sTracker aber ohne MR somit ist jeder Willkommen der es ernst meint mit dem Gegeneinander und Miteinander fahren. Server Nummer 3 steht euch auch auf mehrheitlichen Wunsch für Trainingsangelegenheiten während der Woche zur Verfügung. Die Community Events können auch in der Woche stattfinden. In diesem Thread könnt ihr euren Wunsch Event Posten und man kümmert sich dann drum.

 

ACR Public Server [#4 GT/TOCA] [#5 StreetCars] [#6 Classics]

Kommen wir nun zu unseren Public Servern. 3 verschieden Servern mit der selben Konfigurationen stehen zur Verfügung. Auf allen Servern wird es keinen Practice geben dafür 20 Minuten Qualifying und 10 Runden im Rennen. Das ganze wiederholt sich dann mit der selben Combo für eine ganze Woche, erst dann wird die Combo je nach Serverthema gewechselt. sTracker und MinoRating sind hier aktiv. MR Zulassung ist auf A;B;C;N eingestellt so das auch Newcomer hier fahren und ihre Wertung hoch pushen können.

 

ACR #4 Sind alle Klassen der GT´s und der Touring Cars vertreten. Rechnet mit den GTE´s und die moderne DTM´s auf diesem Server.

 

ACR #5 beinhaltet hauptsächlich Straßenfahrzeuge in verschiedener Preisklassen von Fiat Abarth 500 bis hin zum Lamborghini Gallardo Superleggera.

 

ACR #6 Hat Klassikern zur Auswahl die von Alfa Romeo GTA bis hin zum Mclaren F1 GTR reichen und auch genug Abwechslung bringen sollten was Allgemein die AC Public Servern angeht.

 

Wir hoffen das für jeden in der Internationalen AC Community was dabei ist und Spaß an diese „Quick Races“ haben wird denn dafür sind diese Servern da. Einfach und schnell mal paar Runden gegen andere fahren für zwischendurch wenn einem langweilig ist.

 

Kommen wir jetzt kurz zum MinoRating Einstellungen für ACR #1 und #2 vor allem für erstgenannten:

 

Um die Rennen alle auf einem hohen Niveau zu halten habe Ich mich dazu entschlossen den Meisterschafts Server auf MR Rang A und B zu stellen um für jeden Fahrspaß und echte Competition garantieren zu können. Das heißt wer für die nächste Meisterschaft nicht einer dieser beiden Ränge hat kann nicht daran teilnehmen und da könnte es vielleicht ein Problem in Zukunft geben denn dadurch könnten einige ausgeschlossen werden die es nicht schaffen diese Ränge rechtzeitig zu bekommen oder zuhalten. Was auch passieren kann ist das man während der Meisterschaft auf Rang C fällt und man damit raus ist bis man den Rang wieder auf A oder zumindest B hat. Dennoch ist das MR System das was fast alle verlangt und gewünscht haben, nicht nur hier und Ich denke momentan ist das für uns alle der richtige Weg für unsere Community und naja… warum nicht so ein gutes Rating System für uns nutzen? Andererseits haben wir vor allem durch unsere Newcomer einem ordentlichen Schub nach oben bekommen was Niveau auf der Strecke angeht was mich auch stolz und zufriedener mit ACR macht. Auf allen verfügbaren MR Servern könnt ihr euer Rating hoch pushen wenn ihr das wollt. Bis zur nächsten Meisterschaft denke ich das jeder der daran Teilnehmen will auch den erforderlichen Rang erreicht haben wird. Hoffe sehr das euch die neue Richtung in diesem Bereich anklang bei euch findet und mit mir das austesten möchtet.

 

Gibt einen Kommentar zu den Serverkonfigurationen und dem MinoRating oder Diskutiert darüber hier in diesem Thread.

 

MfG NeRo2

Mittwoch, 30 Dezember 2015 22:41

AUTOMOBILISTA – Motorsports Simulator von Reiza angekündigt

geschrieben von

Reiza kündigt für Q1 2016 ihre neue Simulation „Automobilista – Motorsports Simulation“ an, welches dann das in der Simracing-Welt sehr beliebten Stock Car Extreme in der aktuellen Version 1.52v, nach mehr als 3 Jahren im Dienst, ablösen oder besser gesagt Upgraden soll. In Automobilista habt ihr Zugriff auf den exakt selben Content wie in Stock Car Extreme wie der Mitsubishi Lancer Cup, die Formula V12 und natürlich auch die brasilianische Stock Car V8 Meisterschaften. Zu allen in Stock Car Extreme vorhanden Meisterschaften erhaltet ihr in Automobilista noch fehlenden Fahrzeugen und Strecken aus dem Jahr 2015 dazu womit die einzelnen Meisterschaften vom Content her vervollständigt wird. Wie zum Beispiel die Copa de Marcas die in ihrer Rennserie bereits 4 Fahrzeuge zur Auswahl haben und in Automobilista um den Renault Fluence und dem Honda Civic erweitert werden soll.

 SuperV8 at Kansai Circuit

 

Außerdem wird Automobilista natürlich um weitere Meisterschaften erweitert. Auf Reiza´s Contentplan findet man u.a. Die Super V8 die an die australische V8 Rennserie angelehnt ist und somit 600PS Boliden bereit hält. Mit der Copa Montana Serie könnt ihr dann mit 340PS starken und aerodynamisch verbesserten Pick-Up Trucks fahren die perfekt als einstig in die V8 Line-Up dienen soll.

 

Die Formula V10 erweitert die in Stock Car Extreme vorhanden Open-Wheeler mit einer weiteren Dekade des Formel 1 Rennsports. Mit Spezifikationen aus den frühen 2000er präsentiert die Formula V10 den Höhepunkt in der F1 Historie was Performance angeht: 605KG bei 900PS, extremen Downforce, gerillte Reifen und vor allem den phänomenalen V10 Sound. Inklusive den Formula V10 wird man in Automobilista nun Zugriff auf insgesamt 4 dekaden F1 Motorsport haben mit jeweils 1 Formelrennwagen pro dekade. Auch die brasilianische Formel 3 Rennserie steht auf Reiza´s Plan und dient ebenfalls wie die Copa Montana als Einstieg in den Formel Rennsport.  

 

 

Aber das war noch längst nicht alles. Reiza spendiert Automobilista nicht nur neue asphaltierte Strecken sondern auch Offroad Strecken. Ihr ahnt es sicherlich schon, denn 2 Offroad Rennserien kommen noch hinzu   die dann zum einen den Turbo aufgeladenen Mitsubishi EVO X AWD mit 600PS bei 1300KG und zum anderen ebenfalls 600PS und von einem V8 Motor angetriebenen Super Trucks, mit denen ihr auf der Strecke über Rampen fahren dürft beinhalten. Speziell für diese beiden Serien sind umgebaute Rennstrecken und Rallycross Strecken natürlich inklusive. Darunter die „Foz do Iguacua“ die auf eine offizielle X-Games Strecke basiert.

 

MIT ECO X Rallycross

 

Alle vorhanden Rennstrecken aus Stock Cars Extreme werden für Automobilista nochmals grafisch aufpoliert und allgemein verbessert. Auch kommen neue Layouts für manche Strecken hinzu.

 

AUTOMOBILISTA – Motorsports Simulator wird voraussichtlich in Q1 2016 für 39.99USD auf der Steamplattform erhältlich sein.

 

Achtung! Reiza hat momentan ein sehr großzügiges Angebot für euch. Denn da sich AUTOMOBILISTA – Motorsports Simulator durch die Crowdfunding Aktion „Reiza Simracing Bonanza!“ mit-finanziert hat, erhalten alle bis zum 5. Januar 2016 eine kostenlose Kopie von Automobilista. Die einzige Kondition dafür ist das ihr Stock Car Extreme noch vor dem 5. Januar 2016 in eurer Steambibliothek besitzen müsst. Ihr habt also noch bis zum Ende des Steams „Wintersales“ Zeit euch Stock Car Extreme für nur 21€ zu kaufen und erhaltet damit automatisch zum Release kostenlos Automobilista dazu. 2 Fliegen mit einer Klappe!

 

 

Für weitere Info´s zu AUTOMOBILISTA – Motorsports Simulator findet ihr auf der offiziellen Seite: http://www.game-automobilista.com/

Seite 4 von 10