Fahrzeugauswahl

Die neue Serie dreht sich um Fahrzeuge aus der GT4-Klasse. Die Kategorie wurde zum Jahr 2007 eingeführt, nachdem die SRO Motorsports Group zuvor bereits die Klasseneinteilung der FIA-GT-Meisterschaft neu geregelt und die FIA GT3-Europameisterschaft initiiert hatte. Wegen der geringen Modifikationen an den Fahrzeugen sollte die GT4 von den Anschaffungs- und Einsatzkosten, sowie der vergleichsweise geringen Fahrleistungen, die Einstiegsklasse für Amateurfahrer in den GT-Sport bilden. Grundlage müssen Serienfahrzeuge mit einer jährlichen Produktionsmenge von mindestens 300 Einheiten sein, die durch geringe Modifikationen renntauglich gemacht und durch Vergleichstests mit anschließenden Nivellierungsmaßnahmen auf eine annähernd ähnliche Fahrleistung gebracht werden.

Neben der Entfernung der Innenraumverkleidungen und dem Einbau von Sportsitzen, dürfen die Veränderungen lediglich den Einbau neuer Bremsanlagen, Dämpfersysteme und Sicherheitsausstattung wie etwa Überrollkäfige oder Renntanks umfassen. Die Karosserie darf nicht verändert und aerodynamische Vorrichtungen wie Flügel oder Spoiler nur verwendet werden, wenn sie bereits Teil des Serienfahrzeugs sind oder wenn sie durch eine Sonderfreigabe genehmigt werden.

Porsche Cayman GT4 Clubsport

Der heckangetriebene Porsche verfügt über 385PS, 420Nm maximales Drehmoment, einem 6-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit optimierter Schaltapplikation und einem FT3-Sicherheitstank. Porsche selber beschreibt den Cayman GT4 Clubsport als Inbegriff des Rennsports. Ein Rennwagen für alle, die hart am Asphalt leben. Natürlich entspricht der Porsche auch den höchsten FIA-Sicherheitsanforderungen. Vom fest verschweißten Überrollkäfig über die Vorrüstung für eine Feuerlöschanlage bis hin zu Rennschalensitzen und 6-Punkt-Sicherheitsgurten setzt der Cayman GT4 Clubsport alle zutreffenden FIA-Standards um.

Der Vergleich zu seinen Konkurrenten auf der Strecke ist mühselig. In Sachen Höchstgeschwindigkeit scheint er an erster Stelle zu stehen. Zusätzlich steht ihm im Gegensatz zu den anderen beiden Fahrzeugen das Assistenzsystem ABS zur Verfügung. Allerdings scheint er aerodynamisch schwächer dazustehen. Wie immer wird es strecken- und fahrerabhängig sein. 

 

Maserati GT MC GT4 

2010 veröffentlichte Maserati mit dem Gran Turismo MC ein Rennwagen für die Trofeo World Series. Auf Basis dieses Wagen startete fünf Jahre später die Entwicklung eines Boliden für die internationale Rennszene. Heraus kam ein neues Auto mit der zusätzlichen Bezeichnung GT4. Dabei wurde größtenteils alles vom älteren Bruder übernommen und lediglich Anpassungen für das GT4-Reglement vorgenommen. Selbst das Antriebsaggregat wurde eins zu eins übernommen und per Luftmengenrestriktor angepasst. Übrig blieben 430PS bei einem Gewicht von 1.410KG.

Auf eine Runde gesehen, ist der Maserati mit Sicherheit das schnellste Fahrzeug sofern man mit dem fehlenden ABS zurechtkommt. Aber kann das auch über ein komplettes Rennen abgespult werden? Verbremser verzeiht der Wagen zumindest nicht.

 

Ginetta GT4 Supercup

Mit 1.085KG ist der Ginetta das Leichtgewicht unter den drei Fahrzeugen. Angetrieben von einem Ford 3,7l V6 bringt er satte 355PS auf die Straße, die ihn vor allem zu einem Kurvenmonster machen. Genau wie dem Maserati fehlt auch dem Ginetta das ABS-Assistenzsystem, was über die Distanz eines Rennens zum Problem werden könnte, sollte man sich öfter verbremsen.

Um den Boliden konkurrenzfähig zu machen, wurde das Reifenmodell angepasst und die BoP entsprechend gestaltet. Wer mit der breiten A-Säule zurechtkommt, kann auch mit dem Ginetta am Ende ganz oben stehen.

 

 

Strecken und Termine

19.11.2017 - Red Bull Ring GP

Der Red Bull Ring GP wird im Herzen von ACR immer einen besonderen Platz haben. Stellvertretend für viele Versuche steht der Red Bull Ring für den Anfang einer dominanten Ära von ACR bei Endurance-Events. Der erste Sieg bei einem Langstrecken-Event wurde in der Stadtgemeinde Spielberg in der Steiermarkt im schönen Österreich eingefahren. Der Red Bull Ring wurde 2010 nach diversen Umbaumaßnahmen wieder eröffnet und entspricht seitdem den höchsten Sicherheitsstandards. Einer der Gründe warum die größten Rennserien regelmäßig zu Gast sind. Formel 1, DTM, ADAC GT Masters und die Motorrad-WM tragen jährlich ihre Rennen auf der 4,3km langen Strecke aus. Die Schlüsselstellen finden sich direkt zu Anfang wieder. Die Runde beginnt mit einem bergauf führenden, scharfen Rechtsknick nach dem Start, bei dem die komplette Streckenbreite ausgenutzt werden muss, um möglichst viel Schwung mit auf die folgende Gerade zu nehmen. Turn 2 markiert die beste Überholmöglichkeit, nachdem von Höchstgeschwindigkeit bis in den zweiten Gang verzögert werden muss.

Die Strecke liegt im obersteiirischen Aichfeld und ist auf drei Seiten von Hängen umgeben, die teilweise als Naturtribünen genutzt werden. Durch diese Arena-Charakteristik ergibt sich eine gute Übersicht über die gesamte Strecke. 

 

Publiziert in News ACR
Samstag, 28 Oktober 2017 15:09

One Million Dollar Series 2017/18

One Million Dollar Series 2017/18

Eine Million Dollar – für manche bleibt das ein unerreichbarer Meilenstein in ihrem Leben, andere nutzen einen kleinen Kredit von einer Million Dollar, um sich ein Imperium aufzubauen und schlussendlich der einflussreichste Mensch der Welt zu werden – Bewertung außen vor.

Mit der Einführung der One Million Dollar Series wagt sich ACR in neue Gefilde vor, was die Komplexität der Darstellung des virtuellen Motorsports angeht. Ein Budgetsystem, das für den Anfang testweise einfach gehalten ist, in naher Zukunft aber keine Grenzen kennt und beliebig ausgebaut werden kann.

Ein logischer Vorstoß, wenn man den Ansatz, den ACR seit seiner Gründung rigoros verfolgt, offen darlegt. Unsere Rennen spiegeln den realen Motorsport in jedem Aspekt wieder. Dazu gehört aber nicht nur das Geschehen auf der Strecke, sondern auch das Management des Rennstalls abseits der Action. Genau in diese Kerbe schlägt die neue Serie. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich weiterhin auf dem fahrerischen Können, aber es können sich signifikante Vorteile durch das Managen des vorhandenen Budgets erarbeitet werden.

 

Budgetsystem:

Jeder Teilnehmer bekommt zum Start der Serie fiktiv die Summe von einer Million Dollar auf sein Konto überschrieben. Davon muss eines der zur Auswahl stehenden Wagen gekauft werden, die Fixkosten zu jedem Start am Rennsonntag und mögliche entstandene Schäden bezahlt werden sowie eventuelle Strafgelder aus Protesten.

Der Clou an der Geschichte? Die Rennleitung hat zu jeder Zeit die laufenden Kosten und das Restbudget der Teilnehmer im Überblick. Hochrechnungen können schnell dazu führen, dass das Budget ausgereizt ist und der Teilnehmer aufgrund mangelnden Budgets mit einem größeren Restrictor (Senkung der Motorleistung) bestraft wird oder in schweren Budgetüberschreitungen nicht an zukünftigen Läufen teilnehmen kann. Im Umkehrschluss werden faire Fahrer belohnt. Ihnen ist es möglich den Restrictor in ihrem Auto auszubauen und so über Mehrleistung zu verfügen.   

Nix kapiert? - Eine Detailaufschlüssung des Budgetsystems findet ihr im Reglement zur Serie.

 

Zur Auswahl stehende Fahrzeuge:

Die neue Serie wird mit Fahrzeugen der Klasse GT4 gefahren. Zur Auswahl stehen drei Boliden, die mittels einer Balance of Performance auf ein sehr ähnliches Niveau gebracht wurden. 

Jedes der Fahrzeuge besitzt Stärken und Schwächen, je nach Vorliebe und Budgetmanagement entscheidet sich also der Teilnehmer für eines der folgenden Fahrzeuge:

Maserati GT MC GT4 (100.000$):                            Restrictor = 15  - Ballast = 0KG

Porsche Cayman GT4 Clubsport (150.000$):           Restrictor = 10  - Ballast = 0KG

Ginetta GT4 Supercup (125.000$):                           Restrictor = 10 – Ballast = 30KG 

 

 

Ablauf eines Rennsonntags:

Training:

Eine Woche vor dem Rennen wird ein Trainingsserver von ACR zur Verfügung gestellt, welcher bis zur Qualifikation rund um die Uhr genutzt werden kann.

Das Training ist freiwillig, jedoch ausdrücklich erwünscht.

Das Wetter auf dem Trainingsserver kann sich vom Wetter am Renntag unterscheiden.

Qualifiying:

Das Qualifying am Rennsonntag beginnt jeweils um 20:30 Uhr und gibt jedem Teilnehmer die Chance innerhalb von 20 Minuten eine entsprechende Zeit zu setzen.

Die Teilnahme am Qualifying ist Pflicht und es muss mindestens eine gezeitete und gültige Runde gefahren werden.

Rennen:

Das Rennen beginnt immer um ca. 20:50 Uhr und hat eine Renndauer zwischen 45 und 60 Minuten, abhängig von der Strecke. Gestartet wird stehend.

Pro Lauf ist ein Pflichtboxenstopp vorgeschrieben, der in einem vorgeschriebenen Boxenfenster zu absolvieren ist. Dabei muss ein Reifenwechsel vollzogen werden, Nachtanken ist erlaubt, aber nicht vorgeschrieben.

Dabei sind alle gängigen Regeln des Motorsports zu beachten, unter anderem die Einfahrt in die Boxengasse mit 80km/h und die Beachtung der weißen Linien, sowohl bei der Ein- als auch der Ausfahrt der Boxengasse. Nichtbeachtung führt zu Strafgeldern seitens der Rennkommission.

 

Voraussetzungen zur Teilnahme:

Entgegen unserer Serien aus der Vergangenheit wird es keine Testrennen mehr geben, die darüber entscheiden, ob ein Fahrer geeignet ist für die Teilnahme. Die Tauglichkeit wird ab sofort über das Minorrating entschieden. Trainings- und Rennserver können nur mit einem Minorrating von A oder B betreten werden. Erfüllt ein Teilnehmer diese Voraussetzung nicht, ist eine Teilnahme am Renngeschehen nicht möglich.

Alles weitere zur Serie findet ihr im Reglement, das im Forum zum Download bereit steht.

Die nächste News nach Endung der Nennphase beschäftigt sich mit der Vorstellung der einzelnen Strecken und teilnehmenden Teams. Dazu zählt natürlich auch die Vorstellung unseres hauseigenen Streamer Flightmaximes.

 

 

Publiziert in News ACR