Start der neuen ACR Meisterschaft

Nennstart! zur ACR Meister$chaft 2017/18 | READY? 10 Tage
GT2 League 2015

GT2 League 2015 (1)

Über die Hälfte der Saison nahmen jetzt bereits knapp 24 tollkühne Fahrer auf ihren (nicht immer) geliebten Rössern unter die Gummihufe. Hitzig, heiß und stellenweiße übermütig ging es her und am Zwischenstand verbrennen sich einige ebenfalls die Finger. Einen wirklich nennenswerten Abstand in der Spitze gibt es erst ab Platz 4 zu bestaunen, im Mittelfeld hingegen geht dieser sogar gegen null und das Schlussfeld könnte lachender Dritte sein, wenn vorn der Gaul einmal bockt.

 

Alles nahm seinen Lauf mit der Einschreibung und Vorfreude auf Rennen 1 auf Spielberg.

Grüppchenbildung war ausdrücklich erwünscht, so fanden sich sowohl neue als auch altbekannte, vor Kraft strotzend klingende Teams wie „Steelhammer Performance“ oder „Blackwing Racing“. Wieder mit von der Partei sind „Scuderia Vittoria“ mit aleex und tabis, auch „RedGears GP“ mit Nero2, der diesmal STQ für sein zweites Fahrzeug anheuerte, ist wieder mit dabei. Den Stolz der amerikanischen Muskeln trägt Kim aka Icebreaker und Christian van Schnecke in deren Team „CRT - Corvette Racing Team“. Um zumindest in Sachen Marketing etwas professioneller zu wirken, treten Ronny-Stoepsel und Daniel Wolf jetzt unter dem Namen „iSimRace.de“ in den Ring, ehemals auch genannt „Backfire Motorsport“. Dann wäre da noch die Prominenz im Team „PJ – Racing“ mit Topmodder Patrik Sander und dessen Teamkollege Jens Schmitt. Ebenfalls mit der von der Partie ist „Koho Racing“, wo Siegerehrungsleiter Patrick Hoff und easy bereits motiviert im Vorhinein erwähnten, dass Sie euphorisch und voller Willenskraft um jede Platzierung kämpfen werden.

 

Alle Teams und Einzelfahrer konnten zwischen der zum Scheiben-zerberstend-knatternden Corvette C7r, dem BMW M3 GT2 (natürlich mit schrägem Sitz und Mittelarmlehne) und dem eigentlich viel zu langsamen Ferrari F458 GT2 mit 1.0l Dreizylinder Motor wählen.

 

Somit ging es also ins benachbarte Österreich um auf dem Track Spielberg um die mit voller Hingabe gestalteten Fahrzeuglackierungen zum ersten Mal zu präsentieren. Der Veranstalter der Serie räumt vor dem Renntag einen einwöchigen Zeitraum für Trainings- Einstell- und Showfahrten ein. Viele Fahrer und Teams nutzen dies und es machte sich endlich Benzingeruch breit. Natürlich nutze man diese Zeit auch für psychotische Psychospielchen um eigene Missstände in Sachen Performance schön zu reden. Denn erst das Qualifying zeigte, wer fahren und wer nur reden kann. Leider ist dies nun nicht mehr direkt nachzuprüfen, da die Rennkommission wohl während der anschließenden After-Race-Party halbstark deren Zigarren mit den Ergebnissen des 1. Qualifying anzündete und diese somit verloren gingen. Doch keine Panik, die wichtigen Ergebnisse liegen vor: Den ersten Sieg in der Saison holte sich jdracing912 in der Corvette, gefolgt von Marken- aber nicht Teamkollegen didi. Quecha im Ferrari holte sich den dritten Platz. Aufgrund toller Zusammenarbeit aller Fahrer wurde im Vorhinein ein ausgeklügelter und spannender Ablauf der Serie gemeinsam erarbeitet, denn der Rennkalender beinhaltet sowohl 2 Spritrennen (1x 15min, 1x 45min) pro Strecke, als auch Endurance Rennen (1x 60min). Erster besagter Lauf wurde im Format Sprintrennen gefahren, als Kirsche auf der Sahnetorte stellen sich die Fahrer im zweiten Sprintrennen in umgekehrter Zieleinfahrt aus dem ersten Sprintrennen im Grid auf. Diesmal schaffte es Quecha am schnellsten, sich an den langsameren Fahrer vorbei zu quetschen (haha), didi wurde abermals Zweiter und RS201-Sven pilotierte seinen BMW auf Platz 3. Für Jdracing912 reichte es beim zweiten Rennen nur zu Platz 7, da wie gemunkelt wird, in der Pause jemand einen Sektkorken in seinen Auspuff stopfte.

ACR Neulinge wie Zerrbild und auch Matthias Rudolph fühlten sich im neuen Rudel pudel wohl, so schrieb Zerrbild: „Ich bin erstaunt und froh wie, scheinbar selbstverständlich, ordentlich hier alles abläuft. Auch als "Neuling" fühle ich mich nicht ausgegrenzt. Man fühlt sich ernst genommenen und frei auch mal was zu äußern z.b.
Im Mittelpunkt steht natürlich das simracen in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und durch die gute Organisation/Reglement ist das hier einfach eine Freude

Die Tränen mussten sich alle alteingesessen verkneifen.

Koho racing bedankte sich noch mit einem Videozusammenschnitt und den netten Worten:

KoHo Racing #1 BIATCH!!!!!

 

Video Link

 

Als nächsten stand Spa mit einem 25 Runden andauernden und ausdauervordernden Ausdauerennen an. Matthias Rudolph’s Fahrzeug wurde später zum Training geliefert, natürlich war das Wettbewerbsverzerrung von der Spedition, die Eigentum von den großen Rennställen ist, denn Rudolph war zu diesem Zeitpunkt noch Privatier und dafür im ersten Rennen einfach viel zu schnell (später dazu mehr). Generell blieb auf Spa ein extensives Training eher aus, da außerhalb des Vaults eine Atombombe explodierte und nebenbei kurz die Welt gerettet werden muss. Am Rennsonntag waren allerdings alle Fahrer strahlungsfrei an den Track zurückgekehrt und jdracing912 ließ die nächste Bombe mit seinem 2. Sieg platzen. Gastfahrer Sonny im Ferrari beendete auf Platz 2 vor dem wieder auf dem Treppchen stehenden didi das Rennen. In der Teamwertung sahnten iSimRace.de mit 60, Scuderia Vittoria mit 38 und RedGears GP mit 36 Punkten ab. Koho Racing lieferte nur einen enttäuschenden Platz 6 und vergaß aber deren Statement zu korrigieren auf: „KoHo Racing #6 BIATCH!!!!!Zurückzuführen war das auf einen Kontakt mit RS201-Sven dessen Mittelarmlehne im BMW in diesem Moment brach, er das Lenkrad verriss und den Ferrari von Koho Racing Fahrer Patrick Hoff traf. Er sagte im Anschluss:Mein Rennen war in der ersten Runde vorbei .. Nächste mal fahr ich nicht neben Sven“. Sven versuchte sich mit einem Heckverlust raus zu reden, doch in Wirklichkeit passierte das, wie oben beschrieben.

 

 

Wieder im Sprintformat wurden 2 Rennen am 29.11.2015 auf Suzuka ausgetragen. Innerhalb der Vorbereitungen zeigte sich ACR BMW 235iR Fun Cup Gesamtsieger Brixx mit seiner bisherigen Performance ziemlich unzufrieden und war sich seiner Daseinsberechtigung in der Liga selbst nicht sicher. Didi versuchte ihn dann während des ersten Rennens etwas unsanft aufzuwecken, allerdings verlor Brixx dabei seine Corvette und traf Patrick Hoff, der mittlerweile mit einem großen Crash Magneten unterwegs war. Letztendlich rettenden sich beide auf Platz 7 (Brixx) und 8. Im Allgemeinen war es aber eine sich anbahnende Dominanz der zu Anfangs erwähnten Pferdchen im Hobbitmantel – den Ferraris. Matthias Rudolph auf 1, Quecha auf 2 und tabis auf 3, alle im besagten Gefährt. In geheimer Absprache bildeten vor dem Rennen zu allem Überfluss Rudolph und Quecha das neue Blackwing Racing Team und sicherten sich so sage und schreibe 94 Punkte im ersten Sprintrennen in der Teamwertung – mehr geht nicht! Etwas gewürfelt war dann allerdings Zieleinfahrt im 2. Rennen. Diesmal aleex ganz an der Spitze, GC Jaye knallte den BMW auf 2 verwies Quecha auf Platz 3. Übermut tut selten gut: Rudolph hier nur auf Platz 6. Der Topfahrer aus den ersten beiden Rennsonntagen jdracing912 konnte sich nur Platz 9 und Platz 6 ermogeln. Im Anschluss an die beiden Sprintrennen trat tabis an die Rennkommission heran, und zeigte auf seine nicht existenten Punkte im 45-min Rennen. Um Kraftstoff und somit Geld für Scuderia Vittoria zu sparen blieb er Rundenlang stehen, kam mit 16 Runden Rückstand ins Ziel und stelle Forderungen. Die Kommissare entschieden: Nicht erbrachte Leistung, setzten 6!.

Um alle mit seinem Fahrkönnen zu blenden setzt Matthias Rudolph in Vorbereitung auf Rennsonntag Nr. 4 auf Psychospielchen und zeigt allen via Videobeweis wie toll er doch fahren kann – und das kann er wirklich. In Barcelona holt er sich Platz 2, denn den ersten Platz erknattert sich die Corvette C7r mit jdracing912 hinter dem Steuerrad. Aleex auch souverän bei dem 60min Rennen auf Platz 3. Wichtige Punkte fährt Ronny-Stoepsel für iSimRace.de auf Position 4 ein, nachdem sich Daniel Wolf auf Platz 11 schämt. Ronny besänftig im Anschluss seinen Teamkollegen mit den Worten: „Schade, dass mein Teamkollege in den Startunfall verwickelt wurde - dass hätte schöne Punkte gegeben... Für mich war das Rennen so zwar sehr anstrengend, aber doch sehr locker zu fahren. Bin begeistert... Danke an die fairen Überhol - und Überrundungsmanöver...!“ Wolf hingegen denkt sich nur hätte-hätte-Fahrradkette und blickt auf das kommende Rennen in Silverstone – wenn er sich da mal nicht zu früh freut.

 

 

Neblig war nicht nur das Wetter am 27.12.2015 in Silverstone sondern dieser schien auch die Konzentration vieler Fahrer an diesem Tag zu mindern. Von „Armageddon“ und „Raketenabschüssen“ erzählte man sich unter den Fahrern. Dinge, die eine Rennkommission natürlich äußerst ungern hört und deren Übel auch auf den Grund gehen wird. Doch für den Moment waren die Kommissare natürlich machtlos und mussten den Dingen ihren Lauf lassen. Als schnellster konnte sich wieder Matthias Rudolph seinen Weg durch das Krisengebiet in Rennen 1 bahnen, dicht hinter ihm Teamkollege Quecha, gefolgt mit 12sec Abstand jdracings912. Somit gingen abermals satte 94 Punkte auf das Konto von Blackwing Racing. Ganz im Gegenteil zu PJ-Racing, die völlig leer ausgingen – Im Fahrerlager war die Rede davon, der Weihnachtsmann beschenkte Patrick und Jens mit einem dicken Bauch, sodass beide nicht mehr hinter das Steuer passten – bestätigt ist dies seitens der Teamleitung allerdings nicht. Heiß diskutiert wurde auch die Reifenabnutzung, da Kim aka IceBreaker seine Reifen in der Corvette so zurichtete, dass er sich fragte, wie andere Fahrer ohne einen Stop auch das zweite Rennen vollziehen konnten. Denn auch aleex hätte ohne Stop vermutlich ganz oben auf der Liste gestanden, doch viele Fahrer fuhren Budgetbewusst und blieben bis zum bitteren Ende draußen. Somit findet sich auf Platz 1, auch wenn es allmählich langweilig wird, Matthias Rudolph wieder, mit 7sec Rückstand aleex an zweiter Position, der zusammen mit dem Drittplatzierten tabis 84 Punkte für Scuderia Vittoria. Da allerdings Quecha sich noch den vierten Platz unter den Nagel riss, steht Blackwing Racing wieder mit 88 Punkten in diesem Rennen an erster Stelle.

Auch wenn sich das Rennen in Silverstone nach Weltuntergangsstimmung anhört, werden die Rennkommissare mit Nachdruck allen Fahrern nochmals gehörig den Kopf waschen und blicken zuversichtlich auf die noch kommenden 3 Läufe zu ACR GT2 League 2015!

 

Euer ACR-Team

 

PS: ACR wünschen allen Mitglieder eine gute Einfahrt in das Jahr 2016!

 

PPS: ACR hofft, viele Fahrer nehmen sich als Vorsatz: Mehr Rücksichtnahme, Respekt und Konzentration auf der Strecke, auf dass auch 2016 ein spannungsgeladenes Jahr wird!