Montag, 12 Juni 2017 09:03

18.06.2017 - Lotus 3-Eleven @ Interlagos

geschrieben von

Interlagos

Server:
ACR#2
PW: acr

Training:
19:30 Uhr - 20:30 Uhr

Qualifiyng:
20:30 Uhr - 20:50 Uhr

Rennen:
Ab 20:50 Uhr - 28 Runden

Downloads:

Interlagos

Donnerstag, 01 Juni 2017 16:11

Sommerpause bei ACR

geschrieben von

Die aktuelle Meisterschaft hat in Brands Hatch ihr packendes Ende gefunden und das stets vollbesetzte Fahrerfeld hat ihren verdienten Urlaub angetreten. Die Sonne strahlt und anstatt exzessiven Training wird die Zeit draußen verbracht – die Sommerpause ist eingeläutet.

Nichts desto trotz kann der enthusiastische Simracer natürlich nicht das Lenkrad einfach an den Nagel hängen. Genau aus diesem Grund wird man bei ACR auch den obligatorischen Sonntag beibehalten und diverse Community-Events anbieten.

Außergewöhnliche Kombinationen, Testen von neuen Fahrzeug- und Streckenmods oder doch mal ein wettkampfbezogenes Rennen in der GT oder Cup-Klasse. Ihr seid gerne dazu eingeladen Feedback und Vorschläge im Forum zu hinterlassen.

 

Der König des Dorfs

 

 

Wie schlagen sich eigentlich Rennfahrer, wenn sie in einem Serienfahrzeug sitzen und es in einem direkten Duell auf Dorf- und Landstraßen gegeneinander geht?

Um das herauszufinden, wurde kurzerhand das Format King of Bavaria ins Leben gerufen. Gefahren wird in Aspertsham mit den BMW M3 E30, BMW M4 Coupe Akrapovic Edition und dem BMW M235i.

Ausgetragen werden die Rennen jeweils im Best-of-Three mit einem kurzen Qualifying. Der im Turnierbaum oben stehende Fahrer hat die erste Wahl aus den drei zur Verfügung stehenden BMWs.

Die erste Runde wurde bereits absolviert und das Favoritensterben nimmt langsam Fahrt auf. Allerdings ist jeden Teilnehmer eine zweite Chance im Lower-Bracket vergönnt.

Weitere Informationen dazu findet ihr im dazugehörigen Thread im Forum.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Fahrzeug – ein Setup – ein Sieger

Mit dem Erscheinen des neuen Updates stellt Kunos ein neues Cup-Fahrzeug bereit: Den neuen Audi TT Cup

Grund genug das aus dem letzten Jahr so erfolgreiche Cup-Format wieder zu entstauben. Mann gegen Mann, gleiche Voraussetzungen für alle – nur das fahrerische Talent zählt. Das fixed Setup und die Bekanntgabe der Strecke eine Stunde vor Qualifikationsbeginn bietet Chancengleichheit für jeden.

Ab heute ist im Forum der offizielle Thread zu finden, in dem ihr euch für den Cup anmelden könnt.

Der erste Lauf findet Mitte Juni am 11.06 ab 19.30Uhr statt, die Strecke wie gesagt unbekannt.

Eigene Lackierungen sind wie immer kein Problem und können bis zum 09.06 eingereicht werden.

Alle weiteren Informationen könnt ihr dem offiziellen Thread entnehmen.

Ob Anfänger oder Profi, jeder ist herzlich Willkommen während der fünf Läufe Erfahrung zu sammeln und enge faire Zweikämpfe zu genießen.

Natürlich wird das ganze Spektakel auch wieder live auf YouTube übertragen. Wir freuen uns abermals auf die Zusammenarbeit mit Flightmaximes.

Dienstag, 02 Mai 2017 18:59

ACR GT3 Masters – Das packende Finale

geschrieben von

Die Meisterschaft in der Fahrerwertung war vor dem letzten Lauf in Brands Hatch auf den ersten drei Plätzen noch völlig offen und das Ergebnis des Sprintrennens versprach maximale Spannung für das Hauptrennen. Aber der Reihe nach.

Mit wenigen Punkten Vorsprung ging Max Wandel vor seinem Teamkollegen Matthias Rudolph und Max Gripp im McLaren als WM-Führender ins Rennwochenende. Doch als Favoriten galten die beiden Lamborghini von Team Blackwing mit Sicherheit nicht. Dafür ist die Charakteristik der Strecke viel zu sehr auf Boliden mit hervorragender Aerodynamik ausgelegt, weniger auf Fahrzeuge, die ihre Stärke auf langen Geraden mit hohen Topspeed-Werten ausspielen können. Zusätzliche Erfolgsgewichte aus Mugello für beide Lamborghini Huracan GT3 rundeten die Verteilung der Favoritenrolle ab. Und so stellten sich auch die Trainingsergebnisse dar und bestätigten die Einschätzung. Max Wandel und Matthias Rudolph konnten dem McLaren nur hinterher hecheln, fast eine Sekunde fehlte beiden Fahrern auf die Trainingsbestzeit von Max Gripp. Zudem schoben sich im Training noch einige Fahrer zwischen die Kampfhähne, unter anderem Markenkollege Michael Greinig, Dennis Schmitz im BMW und Ronny Dee im Porsche 911 GT3-R. Die Hoffnung auf Schützenhilfe im WM-Kampf war für Max Gripp also durchaus gegeben.

 

Qualifying – Alles anders als erwartet

Als die Boxengasse nach dem Qualifying für Reporter geöffnet wurde und man Max Wandel unter dem Beifall seiner Mechaniker aus dem Auto aussteigen sah, konnte man erahnen, dass es für den Meisterschaftsführenden nicht schlecht gelaufen war.

„Ja, was soll ich schon groß sagen, ein besseres Ergebnis hätte ich mir unter den gegebenen Umständen nicht vorstellen können. Anscheinend kamen einige meiner Kollegen mit den niedrigen Gripwerten nicht so gut zurecht – der ausschlaggebende Punkt war aber mit Sicherheit das Wetter. Eine Woche lang haben hier Mechaniker und Ingenieure alles versucht, damit Matthias Rudolph und ich auch auf der weichen Gummi-Mischung fahren können, aber nichts hat funktioniert. Ab der Hälfte der Outlap waren die Reifen schon außerhalb ihres Arbeitsfensters. Durch den Wetterumschwung zum Qualifying habe ich es dann einfach nochmal mit den Soft probiert, nachdem ich mit den Mediums eine akzeptable Zeit gesetzt hatte. Und zu meiner Überraschung brachte das die nötigen Zehntel, um von Platz 2 aus neben Max Gripp morgen ins Rennen zu gehen. Perfekt, wenn man bedenkt, dass Überholmanöver hier in Brands Hatch eher selten an der Tagesordnung sind. Vielleicht glückt mir ja sogar der Clou mich am Start vorbei zu quechuan. Aber darum kümmern wir uns morgen, vielen Dank ans Team bis hier her.“

 

Im Training unschlagbar unterstrich Max Gripp auch im Qualifying seine Ambitionen die Fahrer-WM noch für sich zu entscheiden. Als Erster fuhr er selbstbewusst aus der Box heraus und sicherte sich mit der ersten gezeiteten Runde bereits die Pole Position. Auf Angriffe der Konkurrenz reagierte er stets mit Verbesserungen der eigenen Runde. Ein souveränes Qualifying, bei dem der erste Startplatz nie ernsthaft in Gefahr schien.

Auf Startplatz 3 und 4 folgten dann wenig überraschend Michael Greinig und Dennis Schmitz, die sich bereits im Training unter den Top3 etablieren konnten.

In Startreihe 3, Platz 5 dann ein giftiger rot grüner McLaren. Entgegen aller Prognosen zelebrierte Patrik Sander das beste Qualifikations-Ergebnis der Saison, wobei er einige andere schnelle Piloten hinter sich lassen konnte. Unter anderem Matthias Rudolph, Ronny Dee und Frenk.

Apropos Frenk, im Fernduell um Platz 4 in der Gesamtwertung mit Clemens Fida konnte er sich mit einem soliden Qualifying die bessere Ausgangslage für den Kampf sichern.

Sprintrennen – Keine Entscheidung im WM-Kampf 

Der frühe Morgen am Renntag ist typisch britisch – neblig, die Regentropfen groß wie Erbsen. Denkbar schlechte Voraussetzungen für die Fahrer der GT3 Masters, die bis jetzt nur heiße trockene Rennen in Südeuropa bzw. Australien erlebt hatten. Glücklicherweise legte sich der Schauer lange vor dem Rennstart, sodass wenigstens die Strecke abtrocknen konnte. Zurück blieb eine stark abgekühlte Strecke und kalte frische Luft. Bedingungen, die die meisten Fahrer nutzten, um für das elf Runden lange Sprintrennen die Soft-Reifen aufzuziehen. Ausnahme blieben die beiden Lamborghini und vereinzelte Porsche-Fahrer, die kein Risiko eingehen wollten.

Der Start an sich verlief völlig problemlos. Trotz leicht besseren Starts schaffte es Max Wandel sich nicht in eine Angriffsposition gegenüber Max Gripp zu bringen. Damit war das am Vortag erhoffte Manöver vom Tisch und die Devise lautete auf einen Fehler von seinem Vordermann zu hoffen.

Teamkollege Matthias Rudolph erlebte derweil einen Traumstart. Von Position 6 aus beschleunigte er Patrik Sander im McLaren bis zur ersten Kurve aus und als sich dann in Kurve 2 auch noch die innere Linie vor ihm öffnet, weil sich Michael Greinig und Dennis Schmitz in die Quere kamen, findet er sich in Anfahrt zur nächsten Kurve schon auf dem dritten Platz wieder, direkt hinter seinem Teamkollegen. Und das war es auch schon mit den Überholmanövern in der Spitzengruppe. Fehlerfreie Rennen aller Beteiligten führte zu einem hintereinander herfahren ohne große Versuche unüberlegte Überholmanöver zu starten.

Im Mittelfeld war da schon mehr Action geboten. Immer wieder kam es auf der engen Strecke zu Zweikämpfen, die aber größtenteils fair abliefen. In einen der wenigen Zwischenfällen war leider Frenk verwickelt, der noch immer um Platz 4 in der Gesamtwertung kämpfte. Nach seinem unverschuldeten Ausritt gelang ihm der Strecke geschuldet leider keine große Aufholjagd mehr. Glück im Unglück, sein direkter Konkurrent Clemens Fida hatte auch so seine Schwierigkeiten und landete sogar einen Platz hinter ihm auf Position 17.

Hauptrennen – Alles oder nichts

Die Ausgangslage für das Hauptrennen war klar. Fünf Punkte Vorsprung konnte Max Wandel vor Max Gripp in den letzten Lauf der Saison mitnehmen. Dem Reversed-Grid geschuldet, startete der McLaren hinter dem Lamborghini auf der letzten Startposition. Ein Sieg im letzten Rennen und auch der zweite Platz würde Max Wandel nicht ausreichen, um in der Gesamtwertung vorne zu bleiben.

Die Taktik von Team Blackwing war ebenfalls offentsichtlich. Max Wandel an seinem Teamkollegen vorbei lotsen und diesen als Puffer möglichst lange zwischen den Konkurrenten zu halten. Hitzige Diskussionen am Kommandostand von Team Blackwing gab es trotzdem. Agieren oder reagieren bezüglich des Boxenstopps war immer wieder die Frage.

Nach der 6. Runde die Auflösung: Nach einem guten Start pflügten sich beide Lamborghini durch das Feld und hatten bereits einen kleinen Vorsprung heraus gearbeitet, den man nutzen wollte. Man agierte, vollzog den frühen Stopp und tauschte dabei direkt die Plätze. Von jetzt an hieß es den Hammer fallen zu lassen und alles im letzten Rennen aus dem Auto heraus zu holen. Eine Runde später die Bestätigung für den frühen Boxenstopp. Beide Blackwing-Fahrer konnten sich wieder vor Max Gripp einsortieren. Boxenstopp-bereinigt war die Ausgangslage jetzt noch klarer. Wollte Max Gripp die Chance auf den Fahrertitel waren, musste er an Max Wandel vorbei gehen und bestenfalls noch zwei Autos zwischen sich bringen.

In der Folge dann die spannendste Phase des Rennens. Matthias Rudolph unterläuft schnell ein Fahrfehler, den Max Gripp ausnutzen kann und die finale Aufholjagd zum Titelgewinn einläutet. Genau acht Sekunden Rückstand gilt es auf Max Wandel aufzuholen und der Rückstand schmilzt Runde um Runde. Als es noch knapp über drei Sekunden Vorsprung sind der Schreckensmoment für Max Wandel. In der Anbremsphase zu Kurve 1 taucht aus dem Nichts der Ferrari von Rayleigh auf, der gerade aus der Boxengasse biegt. Dem Schrecken weicht allerdings schnell  die Gewissheit ein weiteres Auto zwischen sich und Max Gripp gebracht zu haben, als der Lamborghini-Fahrer außen herum in Turn 1 an Rayleigh vorbei gehen kann. Eben dieser Vorfall wird zwei Runden später der entscheidende Faktor zur Vorentscheidung in der Fahrerwertung.

Max Gripp läuft auf den vor ihm fahrenden Ferrari auf und entscheidet sich in der falschen Situation für zu viel Risiko. Als Rayleigh in Turn 4 die Tür ziemlich weit offen lässt, entscheidet sich der McLaren-Fahrer sich an die Fahrertür des Ferrari hinein zu bremsen. Ein Manöver mit dem Rayleigh an der Stelle nicht rechnet und die Linie zuzieht. Blechschäden, Dreher beider Boliden und die Vorentscheidung im Titelkampf sind die Folge.

Ab dem Zeitpunkt ist der Rest des Rennens schnell zusammen gefasst. Max Wandel fährt gebetsmühlenartig seinen Stiefel herunter und greift in der letzten Runde sogar noch den Führenden tabis an, steckt allerdings zurück und beendet das Rennen als Zweiter.

Max Gripp unterläuft ein weiterer kleiner Fahrfehler in Kurve 1 und hat zudem erneut einen dieses Mal unverschuldeten Kontakt mit Rayleigh, was ihm weitere Plätze kostet. Nutznießer davon ist Matthias Rudolph, der sich so noch Platz 2 in der Fahrerwertung zurück erobern konnte, nachdem er nach dem Sprintrennen auf Platz 3 zurück gefallen war.

Aber auch die weiteren Plätze in der Gesamtwertung waren noch nicht entschieden. Nach einem bescheidenen Sprintrennen konnte sich Frenk im Hauptrennen in Szene setzen und verpasste das Podium mit Platz 4 nur knapp. Auf jeden Fall beendete er das Rennen deutlich vor seinem Hauptkonkurrenten Clemens Fida, der auf Brands Hatch mit seinem Nissan GTR GT3 nie zu gewohnter Stärke fand. Ein enttäuschender 14. Platz kostete ihm viele Punkte, die auch am Ende in der Gesamtwertung für ein Top5-Ergebnis fehlten. Hier kann man getrost tabis als großen Sieger des letzten Rennwochenendes bezeichnen, der mit einem Sieg im letzten Rennen der Saison aus einem Top10-Finish kurzerhand ein Top5-Finish machte. Mit zwei Punkten Vorsprung denkbar knapp vor Ronny Dee, der unglücklicherweise das Hauptrennen auf Platz 13 abschloss und so den fünften Platz in der Gesamtwertung noch verlor.

Drei Position weiter vorne lieferte sich währenddessen sein Teamkollege Sven Walther ein Foto-Finish mit Patrik Sander, welches er nach rundenlangen Kämpfen letztlich für sich entscheiden konnte, Platz 10. Erwähnenswert auch der gute 7. Platz von aleex im letzten Rennen der Saison. Damit katapultierte sich das Team Scuderia Victoria direkt aus dem Windschatten noch an Forza Engineering vorbei für den dritten Platz der Konstrukteurs-WM, hinter Rost Racing und Team Blackwing.

 

Interview mit dem Gewinner der ACR GT3-Masters

Nach der feierlichen Krönung des neuen Champion konnten wir Max Wandel freudestrahlend in der Boxengasse für ein kleines Interview abfangen.

Hallo Max, kannst du uns schon an deiner Gefühlslage teilhaben lassen? Was geht dir durch den Kopf mit der Gewissheit, dass du der neue Champion bist?   

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich denken oder sagen soll. Siege in einzelnen Rennen habe ich mir im Vorhinein der Saison schon ausgemalt, aber das ich saisonübergreifend zu jeder Zeit ein Anwärter auf den Titel war, ist auch für mich überraschend gewesen. Es hat natürlich enorm zur Trainingsmotivation beigetragen und die vielen abgespulten Runden resultierten darin, dass ich auch mit Erfolgsgewichten zu jeder Zeit konkurrenzfähig war. Außer natürlich in Spa lacht.

Mit dem Gewinn der Meisterschaft bist du ganz oben angekommen. Was war ausschlaggebend für den Erfolg?

Das größte Dankeschön geht natürlich an mein Team und vor allem meinen Teamkollegen Matthias Rudolph. Woche für Woche stellte uns das Team super Material zur Verfügung, mit dem wir jederzeit konkurrenzfähig waren. Ausschlaggebend für den Titelgewinn war aber mit Sicherheit die enge Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen. Der Austausch über Kleinigkeiten bezüglich Strecke und Auto kann über die Saison hinweg gesehen einfach den Unterschied ausmachen. Jedes kleine Detail ist wichtig, wenn man um Titel fährt und die findet man selten allein. Dazu gehört natürlich auch das gemeinsame Training. Wenn einem von uns beiden der Fokus und die Motivation abhandengekommen waren, konnte der jeweils andere doch noch genügend Überzeugungsarbeit leisten, um doch noch die eine oder andere Runde zu drehen.

 

 

Gerüchten nach hat das Team Blackwing den Werksvertrag mit Lamborghini auf die GT3-Masters begrenzt. War das Team zufrieden mit eurer Leistung und wie fällt das Fazit zum Huracan GT3 aus?

Das kann ich so bestätigen, mit den Erfolgen in letzter Zeit hat sich das Team eine Position erarbeitet auf die wir in gewisser Weise auch stolz sind. Werksverträge stehen uns sozusagen offen und wir bestimmten größtenteils die Vertragsmodalitäten. Da halten wir uns natürlich alle Optionen offen und können so in die nächste Meisterschaft auch mit einem anderen Fahrzeug starten.

Das Lamborghini-Team war natürlich sehr zufrieden mit der Leistung der beiden Fahrer. Platz 1 und 2 und resultierend daraus natürlich auch der Titel in der Konstrukteurs-WM, besser geht es nicht.

Ich persönlich war mit dem Huracan auch sehr zufrieden und habe mich auf fast jeder Strecke mit dem Fahrzeug wohl gefühlt. Mein Teamkollege tat sich da etwas schwerer und vermisste oftmals die Leichtigkeit aerodynamisch starker Fahrzeuge. Bleibt also abzuwarten, ob man uns nochmal im Lamborghini wiederfinden wird.

Wie sehen die Planungen für den Sommer denn aus und was kannst du anderen Fahrern noch mitgeben?

Die Planung für den Sommer ist im vollen Gange und fast abgeschlossen. Nach den GT3-Masters steht jetzt erstmal die Endurance-Saison vor der Tür. Immer wieder ein Highlight mit allen zusammen, teamübergreifend die Vorbereitung zu absolvieren. Da geht es nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander um den Sieg.

Miteinander ist auch das Stichwort, wenn es um Tipps für andere Fahrer geht. Ich kann jedem nur raten am Ball zu bleiben. Meister sind noch nie vom Himmel gefallen und ich kann mich noch ganz genau an meine Anfangszeit erinnern. Keine Rennerfahrung, kein Gespür für das Momentum vom Auto und keine Ahnung von Setup-Einstellungen, um das Auto nach meinen Wünschen anzupassen. Auf den vorderen Plätzen hat man mich zumindest lange Zeit nicht gefunden. Zwei Jahre später bin ich Champion eines so stark besetzten Feldes. Wie das geht?

Engagement und den Mut eigene Schwächen einzugestehen. Bei ACR gibt es Experten in jedem Bereich. Was kann ich einstellen, um das Fahrzeug auf der Hinterachse ruhiger zu machen? Wo sind der genaue Bremspunkt und die Linie für Kurve 3? Wo sind die Stärken und Schwächen meines Fahrzeugs und wie spiele ich diese aus? Egal welches Problem ihr habt, um eure eigene Leistung zu steigern, irgendjemand hat dafür eine Lösung parat. Habt den Mut, sucht den Kontakt und fragt nach. Stagniert nicht in eurer Entwicklung. Wer das möchte und den nötigen Einsatz zeigt, kann sich bei ACR zu einem Top-Fahrer entwickeln, der sowohl national bzw. international, als auch communityübergreifend immer mit Siegchancen in der Startaufstellung steht.

Zu guter Letzt gilt meinem dank all denen, die zu dieser traumhaft guten Durchführung der Meisterschaft beigetragen haben. Ich freue mich auf den Herbst und die Chance meinen Titel zu verteidigen. Bis dahin.

Abschlusstabelle ACR GT3-Masters

 

Abschließende Worte

Assettocorsa-Racing möchte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken, die diese Meisterschaft möglich gemacht und unterstützt haben. Dazu gehören natürlich auch alle Fahrer, die durchgehend am Start standen und so für ein voll besetztes Fahrergrid gesorgt haben, ein Hauptfaktor für eine erfolgreiche Saison mit vielen und engen Zweikämpfen, bei denen alle Beteiligten Spaß hatten.

Weiterhin ein großes Dankeschön an

- Sven für die reibungslose Organisation über die gesamte Saison hinweg. Bei Fragen standest du stets schnell mit Rat und Tat zur Seite.

- Die ReKo, bestehend aus Bull, Nero, Daniel und Sven - Die Möglichkeit Situationen aus dem Rennen zu protestieren, hat zu jeder Zeit die Fairness unter den Teilnehmern gewart. Die Entscheidungen waren zu jeder Zeit neutral und nachvollziehbar.

- Jaye, der keinen Einsatz gescheut hat, um in kürzester Zeit technische Hilfsmittel in Form einer Ingame-App bereit zu stellen und den Meisterschaftsstand übersichtlich auf unserer Server-Tracker-Seite darzustellen.

- Flightmaximes, der mittels Livestream Werbung für ACR gemacht hat und die spannenden Kämpfe über die Saison hinweg in bewegenden Bildern eingefangen hat.

- Max, der den Saisonverlauf schriftlich in Form von News festgehalten hat.

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