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Frenk_2000 hat auf das Thema „OMS 18.02.LagunaS - Fahrerbriefing und Feedback“ im Forum geantwortet. yesterday

Vorbereitung:

Direkt nach dem Rennen in Sebring begann ich mit meinem Training für Laguna Seca, da ich mir auf dem unebenen Belag und den nur kurzen Geraden gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung ausrechnete.
Nach Schwierigkeiten mit Strecke (vor allem Sektor 1 mit einer durch die breite A-Säule blinde Kurve 2 und Kurve 3 mit sehr späten Apex) und Fahrzeug (wildes Wechseln von Unter- zu Übersteuern und Probleme in der Anbremszone zu T7/8/8a "Corkscrew"), konnte ich mich gegen Mitte bis Ende der Woche stetig verbessern und durch einen entscheidenden Setupkniff die 1:29,2xx knacken, wobei ich zu Wochenbeginn schon mit einer 29,5 überaus zufrieden gewesen wäre :silly: .
Dann ging es erstmal zur optimalen Rennvorbereitung und -erholung eine Woche Skifahren, in der mein eines Horn durch Matthias und Michael ausgerissen wurde.


Qualifying:

Mit gemischten Gefühlen startete ich in die Qualifikationsphase, nicht ganz sicher, wofür es letzten Endes reichen sollte.
An die erste ordentliche Zeit aus Runde 2 kam ich lange nicht mehr heran, aber sie hatte mich nur auf P6 befördert...
Erst im letzten Versuch kam ich über 6 Zehntel darunter und konnte den Ginetta auf Postion drei stellen.


Rennen:

Schon vor dem Start rechnete ich mir für T1 höchstens P4 aus...die Erfahrung der letzten Rennen, ihr wisst schon B)
Ich bin gut weggekommen und konnte tatsächlich P4 bis T1 halten. Doch Ronny setzte sich rechts neben mir in Position, um in der darauffolgenden Doppelrechts-Kombination zum Angriff zu blasen. In der ersten konnte ich ihn noch abbügeln, aber in der zweiten verlor ich ihn vollkommen aus dem Blickfeld (Helicorsa ging irgendwie auch nicht :whistle: ), zog knallhart auf der Ideallinie in die Kurve und nur Ronnys beherzter Tritt in die Eisen konnte hier einen pompösen Startcrash verhindern. (Im Replay ungefähr einen Zentimeter an deiner Frontstoßstane vorbei) Ich danke! :-*
Schien auch weniger schlimm für ihn gewesen zu sein, denn direkt auf dem Weg in L2 zog er auf der Zielgeraden vorbei.
Daraufhin konnte ich ganz gut Schritt halten, der Abstand wurde mal größer, mal kleiner und nur durch einen Fehler in Kurve 6 gingen wir gemeinsam auf Corkscrew zu und wieder mal mit deutlich weniger als einem halben Meter Abstand konnte ich mich in Anfahrt auf die Links durchsetzen. Diesmal jedoch wie ich finde auf faire Art und Weise.
Bis Runde 10 sinnierte ich so überlegt über Undercuts und Undercut-Undercuts, dass kein Platz mehr im Gehirn war für konzentriertes Fahren. Also einmal zu spät einlenken und ab in den Kies; Ronny wieder vorbei.
Ab da bestand das Rennen für uns beide nur noch aus Einzelfahrten. Jeder fuhr seine Runden ab, Ronny konnte den Abstand konstant vergrößern, was dadurch erleichtert wurde, dass ich irgendwann über den Anfangstext von Udos Griechischem Wein nachdachte (nein, ich bin nicht ganz drauf gekommen), später dann blieb ich in der nächsten Strophe hängen :woohoo: .
Von hinten rückte zwar Max zeitweise immer näher, konnte mir aber nicht wirklich gefährlich werden. Erst recht als ich den Wein wieder in die Schublade steckte und gegen Ende die mit den 30,2er Zeiten öffnete. Da konnte ich auch nochmal auf Ronny Zeit gut machen, doch der war über 7 Sekunden weg, also war auch das eher für die Statistiken und ich fuhr auf Postition fünf liegend durchs Ziel.


Was ich noch anmerken möchte, weil es mir selbst so stark aufgefallen ist:
In der Outlap des Boxenstopps (L20) habe ich ca. 1,3 Sekunden sowohl auf Ronny als auch auf Max verloren. Kann natürlich sein, dass ich besonders scheiße und ihr zwei besonders gut gefahren seid, aber das fand ich schon extrem und bestätigt auch etwas meinen Eindruck, der doch recht ungriffigen Reifen des Ginetta in der ersten und zweiten Runde des Rennens bzw. nach einem Boxenstopp.

Naja, das war ja jetzt auch fürs Erste das letzte Mal, dass ich mich damit beschäftigen musste; ich danke Daniel recht herzlich für die Organisation dieses Cups und dem Kern der Fahrer, die bis zum Schluss bei nur noch neun Kollegen dabei waren.
Ein ausführlicher Eindruck kommt dann später im dafür vorgesehenen Thread.

Jetzt muss ich mich innerhalb von 5 Tagen auf eine komplett neue Strecke und einen 80kg-McLaren einstellen :pinch:


Bis dahin und viele Grüße
#forzaACR

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Frenk_2000 hat auf das Thema „OMS 04.02.Sebring - Fahrerbriefing und Feedback“ im Forum geantwortet. 2 weeks ago

aleex! schrieb:

@Frenk: Starts und Boxenstopp üben ist eine gute Sache. Nächste mal auch die Tracklimits ins Trainingsprogramm mitaufnehmen. :P
Weniger als die Hälfte deiner Runden waren valid.

Ich weiß :pinch: Nur 12 von 27...

Wie das kommt weiß ich auch noch nicht genau.
Zu meiner Verteidigung allerdings muss ich sagen, dass die Runde ja sogar bei zwei Reifen neben der Strecke ungültig wurde...

Und zu deiner Runde, die du dich vor mir halten konntest:
Ich hoffe du weißt, dass du da in der letzten Kurve nur vorbeigekommen bist, weil ich da aufgemacht habe; das hätte sonst ordentlich gerummst B) Aber egal jetzt ;)

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PLG_KUNENA_COMMUNITY_ACTIVITY_THANKYOU_WALL 2 weeks ago
Frenk_2000 hat auf das Thema „OMS 04.02.Sebring - Fahrerbriefing und Feedback“ im Forum geantwortet. 2 weeks ago

Training:
Direkt am ersten Trainingstag konnte ich bereits auf P5 oder sowas im Tracker vorfahren.
Über die Woche hinweg konnte ich immer mehr Zeit gutmachen und mich schließlich mit über 3 Zehnteln Vorsprung auf Platz 1 behaupten.
Endlich mal gute Aussichten für das Rennen.

Qualifying:
Recht zu Beginn schon setzte ich eine gute Zeit, die im weiteren Verlauf nur noch durch Matthias unterboten werden konnte. 2:10,3 bei 97% Grip. Chapeau, verdiente Pole!

Rennen:
Im Vorfeld hatte ich extra Starts und Boxenstopps geübt, aber durch den geringeren Grip fuhr ich wieder mit zu viel Wheelspin los, zog direkt nach links rüber, um Michael zu blocken, kam aber etwas zu spät, sodass er bereits auf gleicher Höhe war. Max Wandel von Platz 4 fuhr in T1 entspannt außen an uns beiden vorbei und Michael ging auch innen durch. Schon mal auf P4 zurück.
In der ersten scharfen Rechts verbremste ich mich noch etwas und Max Duhr konnte mit Ronny innen durchschlüpfen. P6.
Mit ordentlich Wut im Bauch hieß es nun Schadensbegrenzung betreiben.
Doch keine wirkliche Konzentration und ein Fast-Dreher ließen den Abstand zu Ronny - Max war zwischenzeitlich in der Mauer eingerastet - trotz deutlich besserer Pace immer größer werden.
Also den Boxenstopp vorgezogen und versucht mit frischen Reifen anzugreifen. Diesmal alles gut gegangen in der Pitlane.
Anschließend kontinuierlich den Abstand zugefahren, bis ich ihn in der letzten Runde nach einigen spannenden Momenten schnappen konnte.


P4 ist jetzt natürlich letzten Endes nicht schlecht, aber für über 0,3 Sekunden im Tracker nahezu desaströs.
Kein einziges Ziel erreicht. Keine Pole, keine schnellste Runde, kein Sieg. Dafür Enttäuschung die zweite nach Vallelunga.
Die, die noch etwas länger im TS waren, wissen, was wäre, wenn ich in Vallelunga dritter und in Sebring erster oder zweiter geworden wäre.

Erste Runde im Ginetta ist halt immer so eine Sache.
Die Reifen grippen noch überhaupt nicht, die Bremspunkte passen null, Linie finden auch so eine Sache. Ganz zu schweigen von der schwierigen Startprozedur an sich.
Naja, hat man sich ja alles freiwillig ausgesucht und so (Wobei ja auch alles perfekt ist, sobald der Grip steigt und die Reifen in ihr Arbeitsfenster kommen).

Nun gut, In diesem Sinne bis in zwei Wochen, wenn ich frisch aus dem Skiurlaub zurückkomme und - einmal mehr - auf bessere Zeiten hoffe.

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PLG_KUNENA_COMMUNITY_ACTIVITY_THANKYOU_WALL 4 weeks ago
Frenk_2000 hat auf das Thema „OMS 21.01.Vallelunga - Fahrerbriefing und Feedback“ im Forum geantwortet. 4 weeks ago

Das Training zeigte schnell, dass der Ginetta auf dem italienischen Kurs gut konkurrenzfähig sein konnten und dass mit einem reibungslosen Rennen eine gute Platzierung am Ende der Top 5 möglich ist.

Erstmal große Verwirrung zu Beginn der Qualifikationsphase, da außer mir keiner losgefahren war.
Recht schnell kam dann aber die Entwarnung per TS: alles gut.
Auf folglich leerer Strecke konnte ich recht schnell eine 1:41,36 setzen, die mich schonmal auf P3 brachte und es auch einige Zeit dauerte, bis ich sie trotz steigendem Grip schlagen konnte.
1:41,121 und P2. Ein tolles Ergebnis!

Nach dem guten Start in Virginia meinte ich, ich wüsste nun, wie man gut startet.
So leicht umzusetzen war das dann aber doch nicht, wieder zu viel Wheelspin und Max konnte von P3 aus noch vor dem ersten Knick durchschlüpfen.
Unter Druck gesetzt von Daniel Berghoff gleich neben mir verbremste ich mich in T4, also der ersten harten Rechts. Michael und Daniel waren erstmal durch, doch das Leistungsupgrade machte sich auf der folgenden Geraden bezahlt und mit blockierenden Rädern ging ich innen an Michael wieder vorbei. (@ Ronny: Im Replay dachte ich ja: „Oha, wenn der jetzt reingehalten hätte, wären wir da 3-wide durchgegangen“ B))
Bis Runde 14 lief alles glatt: Mit konstant guten Rundenzeiten im niedrigen 41er Bereich konnte ich mich recht schnell von Michael und Ronny absetzen, doch es gab zu keiner Zeit eine reelle Chance, nach vorne auf Max aufzuholen.
Runde 14: Boxenstopp: Es hätte so schön werden können… P3 im Ziel, alle Meisterschaftskonkurrenten hinter mir, ein gutes Rennen.
Also ganz entspannt mit 75 km/h in die Boxengasse gefahren, Boxenplatz rechtzeitig entdeckt, anbremsen, von der Fastlane runter, runterschalten, dabei einen zu viel getroffen, R rein und ab ging’s ins Karussell. 14 Sekunden später stand ich friedlich, als wäre nichts gewesen an Ort und Stelle. Wenigstens die Boxencrew arbeitete tadellos, sie hatte ja auch genug Zeit zum Lachen.
Anschließend war ich so von der Wut auf mich selbst gepackt (bis jetzt eben zum Replay schauen, dachte ich ja noch, die Bremsbalance wäre es gewesen…), dass ich neun (meist mittlere) 40er am Stück hinknallte, bis ich dann auf Mario Abend und Milosch auflief. Mario ließ mich als zu Überrundender schnell passieren und ich konnte mich ganz meinem Lieblingsserben widmen.
Der allerdings ist ganz cool geblieben, hat die Innenbahn immer dann knallhart zugehauen, als ich auf der Bremse schon voll am Limit war, was letzten Endes dazu führte, dass ich ihm Kurve 7 einmal herzlich an die Tür klopfte.
Doch auch aus diesem aerodynamischen Nachteil konnte ich keinen Nutzen mehr ziehen und musste das Rennen auf Position 6 beenden.

Fazit: Ein äußerst unglücklich gelaufener Sonntag mit starkem Qualifying und reiner Performance.
Michael sagte: „Es kann nur besser werden“…hoffen wir’s.

Bis dahin

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