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  • DTM 90s - Ein erster Zwischenstand

    Die ersten beiden Rennen des Cups sind beendet und so langsam kristallisieren sich die Top-Fahrer und deren Teams heraus. Noch ist nichts gewonnen, geschweige denn verloren, aber die ersten Tendenzen lassen sich ableiten. Entgegen der Vorahnung mancher Teilnehmer kann man sich trotz der Schwierigkeiten, die die alten DTM-Wagen auf der Bremse haben, enge Zweikämpfe liefern. Natürlich kommt es hin und wieder zu Rempeleien und Lackaustausch, aber nichts was den Rahmen des Erlaubten sprengen würde.

    Auch das BoP scheint seine Früchte zu tragen. Wer mit dem eigenen Fahrzeug zurechtkommt und ein geeignetes Setup gefunden hat, ist auf jeden Fall konkurrenzfähig, egal in welchem der drei Autos er sich befindet. Natürlich gibt strecken- und witterungsbedingte Vorteile für einzelne Autos, aber über den kompletten Cup gesehen, sollte sich das Ausgleichen.

    Den original Streckenkalender und die original Autos nutzend, den Realismus frönend, alles um möglichst nah an der damaligen DTM-Saison 1993 zu sein. Einen Unterschied sollte es geben, BoP, um eine Dominanz wie von Seiten Nicola Larinis zu vermeiden.

     

     

    Wie sollte der Zufall anders sein, sitzt der Meisterschaftsführende tabis in einem Alfa und dominierte beide bisherigen Läufe nach Belieben. Konnte sich M. Rudolph im Qualifying noch gegen tabis durchsetzen und die Pole für sich beanspruchen, musste er sich im folgenden Rennen dem Druck von tabis geschlagen geben. Besonders gut lief es auch für Patrick Hoff im Rennen. Laut eigener Aussage verschwendete er nicht wirklich viel Zeit im Vorfeld mit der Einstellung seines Wagens. Trotz Standard-Setups reichte es im Qualifying für Platz 5, von dem er sich mit einer konstanten und schnellen Fahrweise bis aufs Podium vorkämpfen konnte.

    Aber auch im Mittelfeld gab es einige schöne Kämpfe, zum Teil in dreier und vierer Gruppen auf engstem Raum. Eine der Gruppen bestand aus jdracing, Dennis Schmitz und Quechua, die über mehrere Runden zahlreiche Manöver gegeneinander fuhren. Letztlich schied Quechua mit einem Fahrfehler aus der Gruppe aus und jdracing und Dennis Schmitz machten den 5. Platz in einem Fotofinish unter sich aus.

    Aber auch Ronny und stoffi gaben sich allergrößte Mühe die Zuschauer zu unterhalten. Keine Sekunde lag zwischen den beiden Kampfhähnen, die keinen Zentimeter freiwillig hergaben. Auch dieser Zweikampf endete in einem Fotofinish.

     

     

    Herrschten in Hockenheim noch optimale Bedingungen, wurde die Insel ihrem Ruf schnell gerecht. Schon zu Trainingsbeginn machte das Wetter den Mercedes- und BMW-Fahrern einen Strich durch die Rechnung. Der Allrad angetriebene Alfa hatte deutliche Vorteile in Donington. Nichts desto trotz ließ sich niemand davon beirren und drehte zahlreiche Trainingsrunden, um den Abstand möglichst gering zu halten.

    Im Qualifying machte sich der Fleiß im Training noch bemerkbar, in der Tat konnten Jaye und M. Rudolph den Abstand zu tabis noch gering halten und Platz 3 bzw Platz 2 hinter tabis heraus fahren, allerdings stellte dieser im Rennen sofort klar, wer der Herr im Haus ist. Fast 15 Sekunden brummte er M. Rudolph in den folgenden 25 Runden auf.

    Auch der Teamkollege von Rudolph erwischte einen ordentlichen Renntag. Nach einem guten 5. Platz im Qualifying konnte Quechua sich im Rennen schnell auf Platz 4 vorkämpfen, bevor er im letzten Sektor Probleme auf der Bremse bekam und immer mehr Vorsprung verlor. Resultierend daraus landete er einer Kampfgruppe bestehend aus Patrick Hoff und jdracing, die nach ein paar Runden zahlreicher Überholmanöver davon ziehen konnten.

    Apropos GCracing, Jaye konnte sich lange gegen M. Rudolph auf dem zweiten Platz behaupten ehe ihm ein Fahrfehler unterlief und er in Folge dessen durch den Schaden bedingt viel Zeit verlor. Zwischenzeitlich musste er sogar seinen Teamkollegen ziehen lassen und viel bis auf Platz 4 zurück. jdracing allerdings berechnete die Spritmenge falsch und rollte 500m vor dem Ziel aus. Ein bitteres Ende nach einem Flug von Platz 6 bis auf Platz 3.

    Aber auch im Mittelfeld gab es wie auch auf Hockenheim einige ansehnliche Duelle. Quasi 25 Runden lang fuhren Tony Torque, frenk und Aleex hintereinander her. Immer nach der Lücke suchend ein faires Manöver anzusetzen.  Tony Torque beschrieb es im Nachhinein so: „Harte Manöver, Positionswechsel, fehlerarmes Fahren, Lackaustausch – dabei aber nie unfair oder unbeholfen. Unabhängig von der Position das wohl beste Rennen seit Ewigkeiten.“

     

     

    Wer sich davon selbst einen Eindruck machen möchte, sollte unbedingt den Livestream von ACR (gaming.youtube.com/user/Flightmaximes/live) einschalten zu den nächsten Rennen. Die bisherigen Trainingszeiten zum Rennen auf dem Nürburgring versprechen auf jeden Fall wieder eine Menge Überholmanöver und enge Zweikämpfe.  

    Geschrieben am Mittwoch, 28 September 2016 12:22 in News ACR Kommentare (2) Gelesen 8 mal

Neueste Kommentare

  • DTM 90s - Ein erster Zwischenstand

    tabis tabis 28.09.2016 16:01
    Sehr schön 8)

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  • DTM 90s - Ein erster Zwischenstand

    Ronny-Stoepsel Ronny-Stoepsel 28.09.2016 13:02
    Wieder mal auf den Punkt... sehr gut! Danke! 8)

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  • Heroes of the past – DTM 90s

    Patrick Hoff Patrick Hoff 11.09.2016 14:03
    cool :) Freu mich :D

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  • Heroes of the past – DTM 90s

    Matthias Rudolph Matthias Rudolph 11.09.2016 13:27
    Siiiiick!!!

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